Verhandlungen um Nico Schlotterbeck: Deadline und Konkurrenz

Verhandlungen um Nico Schlotterbeck: Deadline und Konkurrenz

Der Poker um Nico Schlotterbeck nimmt erneut Fahrt auf und eine feste Deadline scheint nun in Sicht. In den letzten Monaten liefen die Gespräche über eine Vertragsverlängerung des Abwehrspielers bei Borussia Dortmund und steuern auf ein aufregendes Finale zu.

Wie die Bild berichtet, verlaufen die Verhandlungen zwischen dem Verein und Schlotterbeck „wertschätzend und harmonisch“. Dennoch steht fest, dass bald eine Entscheidung getroffen werden muss.

Berichten zufolge haben sich beide Seiten auf eine Deadline verständigt, die rund um die Länderspielpause im März liegen soll. Klarheit könnte bereits vor Schlotterbecks Abreise zur Nationalmannschaft, also etwa Mitte März, herrschen.

Schlotterbeck plant, seinen bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern. Borussia Dortmund bietet dem Abwehrchef ein Jahresgehalt von bis zu 14 Millionen Euro. Darüber hinaus erläutern die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, welche Rolle Schlotterbeck in den kommenden Jahren im Verein einnehmen könnte. „Es gibt nicht viele Spieler, die zu Gesichtern eines Vereins werden können“, betonte Ricken und zog einen Vergleich zu den Weltmeistern Jürgen Kohler und Mats Hummels.

Die Konkurrenz um Schlotterbeck hat zwar abgenommen, doch die verbliebenen Interessenten sind namhaft. Laut Bild zeigt Real Madrid ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung. Der Verein plant Veränderungen in der Defensive, insbesondere rund um David Alaba und Nationalspieler Antonio Rüdiger. Die Ablösesumme könnte zwischen 40 und 50 Millionen Euro liegen.

Ein entscheidender Punkt bleibt jedoch: Bei Real Madrid ist unklar, wer in der kommenden Saison als Trainer fungieren wird. Alvaro Arbeola, der Nachfolger von Xabi Alonso, steht bereits nach kurzer Zeit in der Kritik. Transfers sollen erst vorangetrieben werden, wenn die Trainerfrage geklärt ist, was für Schlotterbeck eine Unsicherheit darstellt, ob ein neuer Trainer ihn tatsächlich verpflichten möchte.

Dennoch setzen die BVB-Bosse alles daran, Schlotterbeck von Borussia Dortmund zu überzeugen. Im neuen Vertrag soll eine Ausstiegsklausel festgelegt sein, die ab 2027 gültig ist. Sollte Dortmund die Champions League erreichen, könnte Schlotterbeck für 60 Millionen Euro wechseln. Andernfalls, falls der BVB die Königsklasse verpasst, würde sich die Summe um zehn Millionen Euro reduzieren.

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