Verletzungssorgen beim FC Bayern: Minjae Kim untersucht
Der FC Bayern München sieht sich derzeit mit Verletzungssorgen in der Abwehr konfrontiert. Nach dem Wechsel von Minjae Kim während des Spiels wird nun eine Diagnose erwartet.
In Sinsheim konnte der FC Bayern mit einem 4:1-Sieg gegen Hoffenheim einen neuen Startrekord in der Bundesliga aufstellen. Noch nie zuvor hat eine Mannschaft mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 18:3 in die Saison gestartet. Dennoch trübt die Verletzungssituation die Stimmung, da Trainer Vincent Kompany zunehmend Ausfälle in der Defensive beklagt. Kim musste im Spiel gegen Hoffenheim nach etwa 70 Minuten aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt werden.
Vor wenigen Tagen wurde Josip Stanisic in die Liste der Verletzten aufgenommen, was Kompany dazu zwang, die Aufstellung zu ändern. Dayot Upamecano blieb zunächst auf der Bank, während Kim in die Startelf rückte. Nach dem Spiel konnten die Verantwortlichen des FC Bayern jedoch noch keine Entwarnung geben. Laut Berichten der BILD hatte Kim jedoch Glück im Unglück: Nach der Landung in München wurde er sofort untersucht, wobei glücklicherweise keine strukturelle Verletzung festgestellt wurde.
In den kommenden Tagen wird Kim seine Belastung steuern, regenerieren und das Training schrittweise wieder aufnehmen. Das Heimspiel gegen Werder Bremen, das bereits am Freitag (26. September) stattfinden wird, könnte eine Option für Kim darstellen, sodass er sich nicht in die lange Liste der verletzten Abwehrspieler einreihen muss.
Obwohl der FC Bayern noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat, ließ der deutsche Rekordmeister gegenüber dem kicker verlauten: „Alles halb so schlimm“. Auch Vincent Kompany dürfte erleichtert sein, da mit Hiroki Ito, Josip Stanisic und Alphonso Davies bereits drei wichtige Spieler ausfallen. Raphael Guerreiro arbeitet sich nach einer Bauchmuskelverletzung gerade erst zurück.