VfB Stuttgart bereitet sich auf Spiel gegen VfL Wolfsburg vor
Der VfB Stuttgart steht am 7. Spieltag der Bundesliga vor einer Begegnung gegen den VfL Wolfsburg. Trainer Sebastian Hoeneß gab Einblicke in seine Startelf.
In Stuttgart wird die Frage diskutiert, ob Deniz Undav nach einer langen Verletzungspause wieder von Beginn an spielen kann. Trainer Hoeneß äußerte sich dazu vorsichtig und erklärte, dass die endgültige Entscheidung am Freitag fallen wird. Er betonte: „Ich muss sicherstellen, dass Deniz nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in den kommenden Wochen fit bleibt. Das werden wir entsprechend planen, und es gibt verschiedene Möglichkeiten.“
Der Stürmer hatte sich am 2. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach einen Innenbandanriss im Knie zugezogen und musste über einen Monat pausieren. In einem Testspiel gegen Elversberg konnte der 29-Jährige bereits eine Stunde lang spielen und hinterließ dabei einen ordentlichen Eindruck. Es war jedoch deutlich zu erkennen, dass er noch nicht ganz bei 100 Prozent war.
Die voraussichtliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Nübel – Assignon, Chabot, Jeltsch, Mittelstädt – Chema, Stiller – Bouanani, El Khannouss, Führich – Tiago Tomas.
Eine zusätzliche Herausforderung für den VfB-Coach ist der Ausfall von Jamie Leweling. Der Flügelspieler musste während der Länderspielpause aufgrund von Adduktorenproblemen die Nationalmannschaft verlassen. Auch Badredine Bouanani war am Donnerstag, dem 16. Oktober, noch nicht verfügbar, da er aufgrund von Flugverspätungen von seiner Länderspielreise zurückkehrte.
Ab Freitag soll der 20-Jährige jedoch wieder einsatzbereit sein und könnte eine wichtige Option für die Offensive darstellen. Für den verletzten Leweling wird Chris Führich in die Startelf rücken, der zuletzt als Sorgenkind galt. Torjäger Ermedin Demirovic wird aufgrund einer beginnenden Fraktur der Fußwurzel ebenfalls ausfallen. Hoeneß hat bereits angekündigt, dass Tiago Tomas in Wolfsburg beginnen wird.
Falls Undav zunächst auf der Bank Platz nehmen muss, könnte Bilal El Khannouss hinter der Sturmspitze agieren. Der Marokkaner hat zuletzt mit starken Leistungen überzeugt. In der Defensive hat Hoeneß die Qual der Wahl: Neben dem zurückgekehrten Finn Jeltsch stehen auch Ameen Al-Dakhil, Ramon Hendriks und Luca Jaquez als Optionen neben Abwehrchef Jeff Chabot bereit.
Im defensiven Mittelfeld steht erneut die Frage im Raum, ob Hoeneß auf Kapitän Atakan Karazor oder Chema Andres setzen wird. Letzterer scheint die besseren Karten zu haben. Karazor wurde kürzlich zum dritten Mal für die türkische Nationalmannschaft nominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz. Chema war für Spaniens U21 aktiv.