VfB Stuttgart kurz vor der Verpflichtung von Grischa Prömel

VfB Stuttgart kurz vor der Verpflichtung von Grischa Prömel

Der VfB Stuttgart steht kurz vor der Verpflichtung eines Mittelfeldspielers und hat sich dabei gegen die Konkurrenz aus der Bundesliga durchgesetzt.

Stuttgart – Der Wettlauf um Grischa Prömel nimmt offenbar eine klare Wendung: Laut Berichten von Sky hat sich der Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim entschieden, ablösefrei zum VfB Stuttgart zu wechseln. Berichten zufolge liegt für Prömel ein Vertrag bis 2029 vor, der ihn sofort zu einem der Topverdiener beim Pokalsieger machen würde.

Obwohl der Deal noch nicht vollständig abgeschlossen ist, befinden sich die Verhandlungen nach übereinstimmenden Medienberichten auf der Zielgeraden. Die TSG Hoffenheim hatte bis zuletzt versucht, den auslaufenden Vertrag mit ihrem Spieler zu verlängern, jedoch ohne Erfolg. Für Stuttgart wäre dies ein ungewöhnlicher Transfer.

In der Vergangenheit setzte der VfB vorwiegend auf junge, entwicklungsfähige Spieler. Doch genau deshalb könnte der erfahrene Prömel, der bereits 141 Bundesliga-Spiele absolviert hat, dem Team im Mittelfeld wertvolle Qualität verleihen. Führungsstärke, Routine und ein robuster Spielstil sind Eigenschaften, die in einer intensiven Saison mit Ambitionen auf die Königsklasse von großem Wert sein können.

Für Prömel selbst wäre der Wechsel mehr als nur ein Vereinswechsel – es wäre eine Rückkehr in die Heimat. Der gebürtige Bad Cannstatter wuchs in Esslingen auf, nur wenige Kilometer vom Neckarstadion entfernt. Seine fußballerischen Wurzeln hat er beim RSK Esslingen und den Stuttgarter Kickers. Nach vier erfolgreichen Jahren in Hoffenheim könnte er ab Sommer das Trikot mit dem Brustring tragen.

Stuttgarts Sportboss Fabian Wohlgemuth hatte sich vor einem Monat noch zurückhaltend geäußert: „Wir beschäftigen uns mit Spielern, die uns verstärken können. Ob er dabei ist, werden wir im Laufe der Rückrunde sehen.“ Jetzt scheint die Antwort klar zu sein – für Prömel steht eine emotionale Rückkehr in die Heimat bevor.

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