VfB Stuttgart: Trainer Hoeneß steht vor Herausforderungen nach Demirovic-Ausfall
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Ermedin Demirovic sieht sich Trainer Sebastian Hoeneß gezwungen, neue Lösungen zu finden. Intern wird beim VfB Stuttgart bereits darüber diskutiert, wie die Situation zu bewältigen ist.
Stuttgart – Nick Woltemade, der einst für den VfB Stuttgart spielte, scheint mittlerweile der Vergangenheit anzugehören. Dennoch bleibt der Stürmer, der derzeit bei Newcastle United groß aufspielt, gelegentlich Gesprächsthema im Klub. Dies liegt vor allem daran, dass Stuttgart keinen adäquaten Ersatz für ihn verpflichtet hat.
Einige Beobachter werten dies als Versäumnis, das den Verantwortlichen durch die Verletzung von Demirovic nun besonders bewusst wird. Dennoch zeigen sich die Bosse des VfB gelassen. Sie sind sich des Risikos bewusst, ohne einen zusätzlichen Stürmer in die Saison zu starten und haben dies mit dem finanziellen Polster, das die Woltemade-Transfermittel bringen, einkalkuliert.
Das Vertrauen in den bestehenden Kader und Trainer Sebastian Hoeneß ist groß, um die Zeit ohne Demirovic zu überbrücken. Selbst im Falle eines Misserfolgs würde der Verein durch die erheblichen Einnahmen selbst mit einem zehnte Platz finanziell nicht leiden.
In der aktuellen personellen Situation sehen die Verantwortlichen, wie das Fußball-Portal Absolut Fussball von Home of Sports berichtet, eine Chance für junge Talente, die den Fans aufgrund der traditionellen „Jung und Wild“-Philosophie besonders am Herzen liegen. In diesem Zusammenhang wird ein gewisses Risiko gefordert.
Bei den Nachwuchsspielern stehen insbesondere Jordan Majchrzak (20) und Mo Sankoh (21) im Fokus, die jedoch am Dienstag (7. Oktober) nicht im Profitraining anwesend waren. Zudem wird intern gefordert, Silas eine neue, faire Chance zu geben. Neben Deniz Undav gehören auch Tiago Tomas und Jamie Leweling zu den ersten Alternativen.
Es ist klar, dass Hoeneß das Potenzial seines Kaders bislang nicht voll ausschöpft. Dies betrifft auch Spieler wie Lazar Jovanovic, Noah Darvich und Justin Diehl. Der Trainer ist bekannt dafür, junge Spieler zu fördern, jedoch mit Bedacht. Daher darf man gespannt sein, wann und vor allem wer von Hoeneß die Gelegenheit erhält, sich zu beweisen.