VfB Stuttgart trifft auf Feyenoord Rotterdam in der Europa League
Der VfB Stuttgart trifft am Donnerstag um 21 Uhr (RTL) im vierten Spieltag der Europa League auf Feyenoord Rotterdam. Nach nur drei Punkten aus drei Spielen steht das Team von Sebastian Hoeneß bereits unter Druck, da ein Sieg gegen die Niederländer entscheidend für die Chancen auf das Weiterkommen in der Gruppenphase ist.
Update um 21 Uhr: Es gibt eine kurzfristige Änderung in der Startelf des VfB: Anstelle von Jaquez beginnt Vagnoman.
Update vom 6. November um 19:58 Uhr: Der angeschlagene Ramon Hendriks nimmt zunächst auf der Bank Platz. Für ihn beginnt Finn Jeltsch. Außerdem ersetzt Chema den Kapitän Atakan Karazor, während Lorenz Assignon für Josha Vagnoman startet. In der Offensive bringt Hoeneß Tiago Tomas für Chris Führich, sodass Tomas gemeinsam mit Deniz Undav stürmt.
Die Aufstellung des VfB Stuttgart lautet: Nübel – Assignon, Vagnoman, Chabot, Jeltsch, Mittelstädt – Chema, Stiller, El Khannouss – Tomas, Undav.
Fraglich ist, ob Ramon Hendriks gegen seinen ehemaligen Verein auflaufen kann. Der 24-Jährige, der in der Feyenoord-Jugend ausgebildet wurde, kämpft mit muskulären Problemen. „Ramon hat eine sehr gute Entwicklung hingelegt – er kann gegen jeden Spieler verteidigen“, lobte Hoeneß seinen Spieler in der Pressekonferenz. Ob der „perfekte Teamplayer“ rechtzeitig fit wird, bleibt jedoch ungewiss.
Dan-Axel Zagadou, der zuletzt angeschlagen war, ist wieder fit, während Hendriks weiterhin Sorgen bereitet. Hoeneß beschreibt den Verteidiger als jemanden, der „ein bisschen unter dem Radar läuft“ und „mehr Fokus verdient“. Hendriks selbst äußerte vor dem Duell: „Ich persönlich bin immer noch Fan von den Feyenoord-Fans. Ich habe die Fans im Herzen.“
Falls Hendriks ausfällt, könnte Zagadou in die Dreierkette rücken. In der Offensive fehlt weiterhin Ermedin Demirovic, der erst im Dezember zurückerwartet wird. Tiago Tomas dürfte das Sturmzentrum wieder übernehmen, sollte Hoeneß Undav eine Verschnaufpause gönnen. Auch die Startposition von Chris Führich oder Badredine Bouanani ist noch unklar.
Der VfB konnte sich zuletzt auf seine Heimstärke verlassen: Seit Saisonbeginn gewann Stuttgart jede Bundesligapartie auf eigenem Rasen, was für das wichtige Duell gegen Feyenoord Mut macht.