Vinicius Jr. kritisiert Schiedsrichter nach Champions-League-Niederlage

Vinicius Jr. kritisiert Schiedsrichter nach Champions-League-Niederlage

Vinicius Jr. lag am Boden und schrie vor Schmerzen, während der Schiedsrichter lachte. Der Real-Madrid-Star berichtete von einem bizarren Moment im Champions-League-Viertelfinalrückspiel gegen Bayern München.

München – Das Rückspiel des Viertelfinals der Champions League zwischen dem FC Bayern und Real Madrid am 15. April 2026 war von Drama geprägt: Bayern gewann mit 4:3 und zog ins Halbfinale ein. Doch abgesehen von der spannenden Spielentwicklung sorgte eine Szene für besonders viel Gesprächsstoff – in der Vinicius Jr. am Boden lag, schrie und sich vom Schiedsrichter nicht ernst genommen fühlte.

Ein in den sozialen Medien viral gegangenes Foto zeigt, wie Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano auf dem am Boden liegenden Brasilianer kniet, während Vinicius Jr. schreit und Upamecano lacht. Dieses Bild sorgte für Aufregung und wurde von dem Real-Superstar nach dem Spiel kommentiert.

„Ich habe einen Schmerz in meinem Rücken gespürt, als es passierte, und habe angefangen zu schreien. Ich habe dem Schiedsrichter davon erzählt, aber er hat nur gelacht. Es war schlimm“, sagte Vinicius Jr. laut einem Beitrag von FootyRoom in den sozialen Medien. Diese Worte lassen aufhorchen, da sie das Bild eines Spielers zeichnen, der sich in einem entscheidenden Moment alleingelassen fühlte.

Das Rückspiel in der Allianz Arena war ohnehin ein Nervenspiel. Der FC Bayern hatte das Hinspiel in Madrid mit 2:1 gewonnen und ging als Favorit in die Partie. Die Münchner verteidigten ihren Vorsprung eindrucksvoll: Luis Díaz und Michael Olise drehten die Partie in Überzahl mit ihren Toren kurz vor Schluss und schickten die Bayern ins Halbfinale.

Für Real Madrid war es ein bitterer Abend auf mehreren Ebenen. Nicht nur das Ausscheiden schmerzte, auch die Schiedsrichterleistung wurde von den Königlichen kritisiert. Vinicius Jr. war nicht der einzige, der seinen Frust äußerte; auch Jude Bellingham zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden mit den Entscheidungen des Unparteiischen, nachdem Eduardo Camavinga mit Gelb-Roter Karte vom Platz gestellt worden war.

Vinicius Jr. stand bereits vor dem Spiel im Fokus. Experten wie Christoph Kramer und Mats Hummels hatten spekuliert, ob die Bayern den Brasilianer gezielt provozieren könnten, um ihn aus dem Konzept zu bringen – eine Taktik, die in der Vergangenheit gegen den temperamentvollen Flügelstürmer bereits Wirkung gezeigt hatte.

Am Ende bleibt das Bild eines schreienden Vinicius Jr. und eines lachenden Schiedsrichters – ein Moment, der exemplarisch für Reals frustrierenden Abend steht. Ob der Brasilianer und seine Mannschaft im nächsten Jahr eine Antwort geben können, bleibt abzuwarten. Für den FC Bayern geht es derweil im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain weiter.

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