Werder Bremen verpflichtet Kenny Quetant
Werder Bremen hat seinen ersten Neuzugang für den Sommer bekannt gegeben: Der Wechsel von Kenny Quetant steht kurz vor dem Abschluss. Laut Informationen von DeichStube sind die Gespräche mit dem 19-jährigen Stürmer des französischen Erstligisten Le Havre FC weit fortgeschritten.
Quetant wird in Kürze nach Bremen reisen, wo für Donnerstag der obligatorische Medizincheck angesetzt ist. Auch die französische Tageszeitung „Le Parisien“ bestätigt diese Entwicklung. Sollte der Spieler die medizinischen Tests bestehen, steht seiner Unterschrift nichts mehr im Weg, und er wird voraussichtlich der erste Neuzugang für die kommende Saison.
Angesichts der anhaltenden Probleme in der Sturmmitte hat Werder Bremen die Verpflichtung eines Mittelstürmers für den Sommer höchste Priorität eingeräumt. Ein weiteres Jahr, in dem die Besetzung dieser Schlüsselposition unklar bleibt, soll unbedingt vermieden werden. Kenny Quetant war bereits länger ins Visier der Bremer geraten, hatte sich jedoch Zeit gelassen, um seine Zukunft zu klären. Er hatte bereits frühzeitig seinem Heimatclub mitgeteilt, dass er Le Havre FC ablösefrei verlassen möchte, weshalb er seit März nicht mehr zum Einsatz kam. Dennoch prüfte er bis zuletzt mehrere Optionen, darunter auch ein Angebot des Bundesliga-Rivalen SC Freiburg. Letztlich gaben die Bremer den Ausschlag, wobei die Aussicht auf regelmäßige Spielzeit eine entscheidende Rolle gespielt haben dürfte. Quetant möchte seiner jungen Karriere bei Werder Bremen neuen Schwung verleihen. Im vergangenen Dezember gab er sein Profi-Debüt für Le Havre und erzielte in neun Ligue-1-Spielen einen Treffer.
Berichten zufolge wird Kenny Quetant einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2030 mit einer Option auf ein weiteres Jahr unterzeichnen. Werder Bremen erhofft sich von ihm nicht nur sportliche Unterstützung, sondern auch wirtschaftliche Vorteile, da man in Quetant einen Spieler sieht, dessen Marktwert in den kommenden Jahren erheblich steigen könnte. Aktuell wird sein Wert auf zwei Millionen Euro geschätzt.