Wichtiger Punkt für Japan und Eintracht Frankfurt bei der Fußball-WM
Die Fußball-Weltmeisterschaft ist in vollem Gange. Ein ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt sicherte seinem Team einen wichtigen Punkt und feierte spät im Spiel.
Dallas – Die deutsche Nationalmannschaft begann am Sonntagabend mit einem beeindruckenden 7:1-Sieg gegen Curaçao in die WM (hier geht’s zum kompletten Spielplan). Besonders erfreulich aus der Perspektive von Eintracht Frankfurt: Nathaniel Brown stand nicht nur in der Startelf, sondern erzielte auch ein Tor. Doch auch im späteren Spiel des Abends, als Japan auf die Niederlande traf, gab es Grund zur Freude für die Adler-Träger. Der Grund dafür war Daichi Kamada.
Die japanische Nationalmannschaft zeigte sich vor der WM in starker Form und gewann unter anderem mit 1:0 gegen England. Gegen die Niederlande jedoch gab es am Ende keine effiziente defensive Vorstellung. Nach spektakulären Toren führten die Holländer mit 2:1 in die Schlussphase. In der 89. Spielminute sorgten die Japaner für den nicht unverdienten Ausgleich.
Die FIFA schrieb das Tor dem ehemaligen Frankfurter zu – doch war das tatsächlich gerechtfertigt? Kamada wurde von einem eigenen Mitspieler angeköpft, sodass der Ball im Netz der Niederländer landete. Ein kurioses Tor, doch dem 29-Jährigen und seinen Mannschaftskameraden war das am Ende egal.
Der Punkt im Auftaktspiel der Gruppe F war von großer Bedeutung. Mit Schweden und Tunesien (alle TV-Infos zu dieser Partie hier) warten nun zwei etwas leichtere Gegner. Daichi Kamada hat bereits 50 Länderspiele für Japan bestritten und war von 2017 bis 2023 (mit einer kurzen Leihe) bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Mittlerweile spielt er für Crystal Palace.
Bei den Eagles arbeitete er in der vergangenen Saison mit Oliver Glasner zusammen, der ebenfalls eine Vergangenheit bei der SGE hat. Unter dem Österreicher gewann Kamada kurz vor der WM die Conference League. Glasner wird seine Tätigkeit bei Crystal Palace nicht fortsetzen, und wohin es ihn zieht, ist unklar. In diesen Tagen konzentriert sich Kamada jedoch nicht auf die Premier League, sondern gibt sein ganzes Herz für seine Heimat.