Zaid Tchibara feiert emotionales Comeback nach Verletzung

Zaid Tchibara feiert emotionales Comeback nach Verletzung

Zaid Tchibara hat nach einer schweren Verletzung aus der letzten Saison eine herausfordernde Zeit hinter sich. Nach seinem Comeback teilt der junge Stürmer seine Gedanken über die Rückkehr auf den Platz.

Gelsenkirchen – Zaid Tchibara ist zurück – und wie! Nach monatelanger Verletzungspause feierte der talentierte Angreifer ein emotionales Comeback, das ihn und die gesamte Stadionbesucher in Ekstase versetzte. Sein Weg zurück war geprägt von Zweifeln, harter Arbeit und dem unerschütterlichen Willen, wieder der Spieler zu werden, der er einst war.

Die Szene seines Comebacks wird Tchibara wohl nie vergessen: „Ich habe nicht gedacht, dass ich eingewechselt werde. Aber dann hat der Trainer gesagt, ich soll kommen. Ich bin dann rein und habe nichts gedacht“, beschreibt er den magischen Moment seiner Einwechslung. Was folgte, war pure Fußball-Romantik in ihrer schönsten Form.

„Ich köpfe die Ecke und der Keeper pariert gut. Den zweiten Ball schießt Kenan rein. So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt. Dieses Gefühl. Das Stadion hat gebrannt, einfach großartig“, schwärmt Tchibara von seinem ersten Torschuss nach der langen Pause, der in der 90. Minute gegen Kaiserslautern den späten 2:2-Ausgleich brachte. Die Euphorie war greifbar – nicht nur bei ihm, sondern bei allen Anwesenden.

Der Weg zurück war jedoch alles andere als einfach. Die schwere Kreuzbandverletzung hatte tiefe Spuren hinterlassen: „Ich wollte die Szene gar nicht mehr sehen. Ich war gebrochen, enttäuscht. Es fing gerade an, bei mir zu laufen. Ich wusste sofort, dass es etwas Schlimmes war. In dem Moment war klar, dass es ernst ist. Das war sehr hart. Ich habe auch geweint, aber das gehört zum Fußball dazu.“

Besonders belastend waren die mentalen Hürden während der Rehabilitation. „Zweifel, dass ich nie mehr Fußball spielen kann, hatte ich nicht. Aber Zweifel, ob ich so stark zurückkommen kann wie zuvor, das waren meine Bedenken. Aber ich weiß, was ich kann, und habe hart gearbeitet, damit der Trainer mir eine Chance gibt“, gesteht der ehrgeizige Angreifer. Die ersten Schritte zurück auf dem Platz waren von Vorsicht geprägt: „Ich war am Anfang sehr unsicher. Bei so einer Verletzung kann es schnell wieder passieren. Ich war vorsichtig und wollte nicht in den Zweikampf gehen. Mittlerweile fühle ich mich wieder richtig gut und spiele wie vor der Verletzung.“ Ein Comeback, das Mut macht und zeigt, dass der Fußball manchmal die schönsten Geschichten schreibt. Vielleicht folgt das nächste Kapitel der Geschichte schon im Duell gegen Bochum.

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