Albert Riera könnte Trainer bei Ludogorets Razgrad werden

Albert Riera könnte Trainer bei Ludogorets Razgrad werden

Nach dem Ende seiner Trainertätigkeit bei Eintracht Frankfurt könnte Albert Riera schnell wieder auf einer Trainerbank Platz nehmen, da ein bulgarischer Klub Interesse zeigt.

Frankfurt – Das Kapitel bei Eintracht Frankfurt war kurz, turbulent und letztlich enttäuschend. Doch für Albert Riera könnte es schon bald wieder auf die Trainerbank gehen. Laut der bulgarischen Sporttageszeitung Tema Sport zeigt Ludogorets Razgrad großes Interesse an einer Verpflichtung des 44-jährigen Spaniers. Ein schnelles Comeback des Trainers wäre somit nur wenige Wochen nach seinem Abgang aus Frankfurt möglich.

Riera war erst im Februar 2026 als Nachfolger von Dino Toppmöller zu Eintracht Frankfurt gestoßen und wurde unmittelbar nach dem Saisonende bereits wieder entlassen. In lediglich 14 Pflichtspielen holte er mit der SGE vier Siege, fünf Unentschieden und kassierte fünf Niederlagen. Der schwache Punkteschnitt von nur 1,21 pro Partie sowie Berichte über Konflikte mit einigen Leistungsträgern im Kader führten letztlich zu seinem schnellen Ende.

Das selbst gesteckte Minimalziel – ein Platz unter den ersten sieben der Bundesliga und damit die Qualifikation für den Europapokal – verpasste Frankfurt unter Riera deutlich. SGE-Sportvorstand Markus Krösche räumte im Nachhinein öffentlich ein, einen Fehler gemacht zu haben: „Das wichtigste Prinzip, das ich missachtet habe: Wenn du den Trainer während der Saison tauschen musst, hole keinen Trainer, der die Liga nicht kennt und die Erfahrung nicht hat.“

Riera selbst meldete sich nach seinem Rauswurf via Social Media zu Wort und schrieb: „Ich gehe in Frieden, aber es ist auch traurig zu sehen, dass ihr nur 20 Prozent der Power von Albert genutzt habt.“ Genau diese „Albert-Power“ könnte nun Ludogorets Razgrad für sich nutzen wollen. Der Klub aus der ostbulgarischen Stadt Razgrad gilt als dominierender Rekordmeister im bulgarischen Fußball, war zuletzt jedoch in eine sportliche Krise geraten.

Ob der frühere Liverpool-Profi tatsächlich in Bulgarien anheuert, ist noch unklar. Fest steht: Riera, der als Spieler unter anderem für den FC Liverpool, Olympique Marseille und die spanische Nationalmannschaft auflief, scheint auch nach dem Debakel in Frankfurt gefragt zu sein. Ob er das Vertrauen, das Ludogorets Razgrad offenbar in ihn setzt, besser rechtfertigen kann als bei der Eintracht, bleibt abzuwarten.

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