Argentinien feiert WM-Sieg gegen Ägypten trotz gewalttätiger Ausschreitungen

Argentinien feiert WM-Sieg gegen Ägypten trotz gewalttätiger Ausschreitungen

Argentinien hat ein beeindruckendes Comeback gegen Ägypten hingelegt und feiert den 3:2-Sieg im WM-Achtelfinale. Die Euphorie in der Heimat des Weltmeisters ist jedoch von gewalttätigen Ausschreitungen überschattet worden. Hier sind die neuesten Nachrichten zur WM im Ticker.

Update vom 8. Juli, 8:25 Uhr: Jürgen Klopp wird als möglicher Nachfolger des ehemaligen Bundestrainers Julian Nagelsmann gehandelt. Dabei spielen, wie so oft, auch finanzielle Aspekte eine entscheidende Rolle. Per Mertesacker, ehemaliger Nationalspieler und ZDF-Experte, fordert Klopp auf, auf eine hohe Vergütung zu verzichten, und möchte mit gutem Beispiel vorangehen.

Update vom 8. Juli, 8:10 Uhr: Lionel Messi war erneut der Schlüsselspieler für Argentinien, als er seine Mannschaft mit einem Tor und einer Vorlage zum Sieg gegen Ägypten führte. Die Partie wird als denkwürdig in Erinnerung bleiben – die internationale Presse feiert Messi und bezeichnet ihn als „pharaonisch“. „Gott ist auferstanden“, titeln einige Medien.

Erstmeldung vom 8. Juli: Der dramatische Sieg der argentinischen Nationalmannschaft hat in der Heimat des Weltmeisters eine Welle der Euphorie ausgelöst. Rund um den Obelisken in Buenos Aires versammelten sich mehrere Tausend Menschen, die bis in die späten Abendstunden tanzten und sangen, was die Innenstadt in eine große Feierzone verwandelte. Erinnerungen an den WM-Triumph von 2022 wurden wach, doch die Nacht hatte auch ihre dunklen Seiten.

Was als kollektiver Freudentaumel begann, kippte in einigen Teilen der Stadt. In Buenos Aires berichteten lokale Medien von 19 Festnahmen durch die Polizei. Besonders brisant waren die Zusammenstöße zwischen feiernden Fans und Sicherheitskräften in der nordwestlichen Provinz San Miguel de Tucumán. Die Polizei setzte Gummigeschosse ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen – fünf Personen wurden festgenommen und zwei Polizisten verletzt.

Der Auslöser für die Ekstase war einmal mehr Lionel Messi. Der Superstar leitete die Wende nach einem 0:2-Rückstand mit einer Vorlage und dem Ausgleichstreffer ein und avancierte damit erneut zum Heilsbringer einer ganzen Nation. Argentinien hat allen Grund zu glauben: Mit Messi in dieser Form scheint der vierte WM-Stern greifbar nah.

Die leidenschaftliche Fußballkultur in Argentinien kann gelegentlich gefährliche Ausmaße annehmen, was die Bilder aus Tucumán belegen. Die Behörden dürften dennoch alarmiert sein, insbesondere da das Turnier für die Albiceleste gerade erst richtig in Fahrt kommt. Sollte Argentinien weiterhin gewinnen, werden die Feiern größer und die Herausforderungen für die Sicherheitskräfte steigen.

Frühere WM-Nachrichten sind in diesem Ticker nachzulesen.

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