Arturo Vidal lobt Franck Ribéry und lässt Cristiano Ronaldo hinter sich

Arturo Vidal lobt Franck Ribéry und lässt Cristiano Ronaldo hinter sich

Ein ehemaliger Publikumsliebling des FC Bayern München sorgt für Aufsehen. Arturo Vidal, der von 2015 bis 2018 für den Verein spielte, singt ein Loblied auf Franck Ribéry und lässt Cristiano Ronaldo hinter sich.

Vidal, der heute mit Colo-Colo in Chile aktiv ist, verbindet die Fans des FC Bayern mit Kampfgeist, Leidenschaft und zahlreichen Diskussionen. Trotz seiner aktuellen Karriere verfolgt er die Entwicklungen seines ehemaligen Vereins weiterhin aufmerksam.

In dem Videopodcast Enfocados , moderiert von den ehemaligen peruanischen Nationalspielern Jefferson Farfán und Roberto Guizasola, sprach der Chilene über seine Zeit beim FCB und nannte die Mitspieler, die ihn besonders gefordert haben. Spieler wie Lionel Messi, Ribéry und Cristiano Ronaldo gehörten zu seinen anspruchsvollsten Gegnern.

Auf die Frage nach den herausforderndsten Gegenspielern seiner Karriere antwortete Vidal: „Der stärkste Spieler, gegen den ich je gespielt habe? Leo (Messi), Ribéry... und dann Cristiano.“ Damit stellt er Ribéry über den erfolgreichsten portugiesischen Stürmer aller Zeiten, was für viele Bayern-Fans wie Balsam auf die Seele wirkt.

Nachdem die Münchner 2013 alle Titel gewonnen und die Klub-Weltmeisterschaft für sich entschieden hatten, galt Ribéry als Favorit auf den Titel des Weltfußballers. Doch die FIFA verlängerte den Abstimmungszeitraum und ließ auch die WM-Play-offs einfließen, was dazu führte, dass Cristiano Ronaldo letztendlich den Vorzug erhielt.

Für viele Anhänger des FCB war dies ein Skandal, der Ribéry die verdiente Auszeichnung kostete. Vidal lobte den Franzosen: „Er hat so viel Einsatz gezeigt, mich wirklich gefordert.“ Im Training hatte der chilenische Superstar nicht immer Spaß gegen seinen Freund, doch auf dem Platz konnten sie gemeinsam die Gegner verunsichern.

„Ribéry, wenn man ihm einen Schlag gegeben hat, gab er ihn zurück“, schwärmt Vidal. An Messi kommt für ihn niemand vorbei, aber Ribéry ist keineswegs weit entfernt. „Ich setze Ribéry zwischen Messi und Ronaldo.“ Dies ist ein kleiner Trost für die Vereinslegende des FC Bayern, die auf kuriose Weise am ersehnten Ballon d'Or vorbeischrammte.

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