Aufstieg des Talents Said El Mala beim 1. FC Köln

Aufstieg des Talents Said El Mala beim 1. FC Köln

In den letzten Wochen hat sich viel getan. Während viele Gleichaltrige sich in Schule, Ausbildung oder Studium zurechtfinden müssen, erobert Said El Mala die Bundesliga.

Köln – Nach seinem Traumtor zum 1:0-Sieg gegen die TSG Hoffenheim ist der 1. FC Kölns Juwel in Deutschland bekannt. Auch in Brasilien wurde sein Treffer gefeiert.

Am Montag, den 6. Oktober 2025, war der Offensivspieler nicht beim Training in Köln, da er für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert wurde. Mit seiner Schnelligkeit und seiner beeindruckenden Körpergröße von 1,90 Metern soll der gebürtige Krefelder bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Griechenland in Jena am 10. Oktober und gegen Nordirland in Belfast am 14. Oktober unterstützen.

Intern sorgt El Mala beim FC ebenfalls für Diskussionen. Wie kann man ein solches Talent schützen? Wie sollte man es schrittweise weiterentwickeln? Und wo liegt die finanzielle Schmerzgrenze? Allen ist bewusst, dass im Wintertransferfenster Angebote für El Mala eintreffen werden.

Bereits im Sommer hatte Brighton & Hove Albion 10 Millionen Euro, später sogar 15 Millionen Euro für El Mala geboten, als er noch kein einziges Bundesligaspiel absolviert hatte. Inzwischen hat er sechs Spiele mit zwei herausragenden Toren vorzuweisen. Sollte er in den kommenden Wochen weiterhin glänzen, könnte sein Marktwert erheblich steigen.

Die zentrale Frage bleibt: Wann wird der FC im Transferwahnsinn schwach? Laut Informationen von EXPRESS.de gibt es für die FC-Fans jedoch eine positive Nachricht. Der Verein hat entschieden, dass El Mala im Winter quasi unverkäuflich ist. Selbst ein Angebot von 40 Millionen Euro würde nicht ausreichen.

Zum einen möchte der Spieler sich in der Bundesliga etablieren und hat gerade erst seinen ersten Einsatz in der Startelf gehabt. Zum anderen hat er einen Vertrag bis 2030 in Köln. Der FC kann also gelassen bleiben und ist finanziell nicht darauf angewiesen, das erste beste Angebot anzunehmen. Der Klub steht wirtschaftlich so stabil da wie lange nicht mehr.

El Mala ist somit auch eine Wette auf die Zukunft: Sollte er in den kommenden Monaten von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die A-Nationalmannschaft nominiert werden, könnte sein Wert auf dem Transfermarkt erheblich steigen.

Durch die finanzstarken Klubs in England ist der Markt verrückt geworden. Nick Woltemade wechselte nach wenigen guten Spielen für den VfB Stuttgart für 90 Millionen Euro zu Newcastle United. Bei solchen Summen könnte auch der FC und El Mala schwach werden, doch im Winter rechnet niemand mit solchen Angeboten. Der teuerste Transfer in der Geschichte des FC bleibt bisher Anthony Modeste, der 2017 für rund 35 Millionen Euro nach China ging.

FC-Coach Kwasniok möchte noch nicht an einen möglichen Abgang von El Mala denken. Er weiß um das Potenzial des Spielers: „Said ist ein guter Junge. Ein Straßenfußballer mit einer von Gott gegebenen Gabe – Tempo und Dribbling.“

Kwasniok plant, El Mala behutsam weiterzuentwickeln: „Wir haben viele Talente gesehen, die bereits mit 17 Jahren als zukünftige Weltstars gehandelt wurden, von denen man heute nichts mehr hört. Das Einzige, was zählt, ist harte Arbeit und Demut. Der Schlüssel ist, seine Qualitäten Woche für Woche abzurufen. Er bringt bereits viel mit, und wir werden ihn auf diesem Weg begleiten.“

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