Auswirkungen der Niederlage der deutschen Nationalmannschaft auf die Weltrangliste
Die desaströse Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowakei hat erhebliche Auswirkungen auf die FIFA-Weltrangliste, mit ernsthaften Folgen für die Zukunft.
In Frankfurt wird deutlich, dass die schwachen Leistungen der deutschen Mannschaft in den letzten Länderspielen gravierende Konsequenzen haben könnten. Besonders die 0:2-Niederlage gegen die Slowakei, eine historisch schlechte Leistung, könnte dramatische Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko haben.
Unter der Leitung von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die DFB-Auswahl nur einen Sieg (3:1 gegen Nordirland) errungen und ist in der FIFA-Weltrangliste von Platz neun auf Platz elf gefallen. Das große Problem dabei ist, dass nur die ersten neun Mannschaften der Rangliste bei der Auslosung zur Weltmeisterschaft am 5. Dezember in Washington D.C. im ersten Lostopf gesetzt werden.
Wenn Deutschland also im zweiten Lostopf bleibt, drohen bereits in der Gruppenphase starke Gegner. Mögliche Gegner könnten Titelverteidiger Argentinien, Europameister Spanien oder weitere Top-Teams wie Frankreich, England oder Brasilien sein. Um dies zu vermeiden, muss die deutsche Mannschaft dringend wieder unter die besten neun Teams aufsteigen und dafür sind positive Ergebnisse in den kommenden Spielen erforderlich.
Bereits in wenigen Wochen haben Nagelsmann und seine Spieler die Gelegenheit zur Wiedergutmachung, wenn sie am 10. Oktober gegen Luxemburg und am 13. Oktober erneut gegen Nordirland antreten. Im November stehen dann die letzten Qualifikationsspiele gegen Luxemburg (14. November) und die Slowakei (17. November) an.
Diese Spiele sind nicht nur in Bezug auf die Weltrangliste von großer Bedeutung: Sollte Deutschland den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe verpassen, müsste die Mannschaft in die Playoffs. Selbst im Erfolgsfall würde sie dann nur im Lostopf vier landen. An Motivation sollte es den deutschen Spielern in diesen entscheidenden Spielen also nicht mangeln.