Thomas Müller als möglicher Trainer des DFB-Teams

Thomas Müller als möglicher Trainer des DFB-Teams

Julian Nagelsmann hat sich offen dafür gezeigt, dass Thomas Müller eines Tages eine Trainerrolle im DFB-Team übernehmen könnte. Der 36-Jährige, der derzeit bei den Vancouver Whitecaps in der Major League Soccer spielt, sei „auf jeden Fall ein Kandidat, der so ein Amt ausüben könnte“, sagte Nagelsmann am Donnerstag in Sinsheim.

Diese Äußerung folgt auf einen Vorschlag von Ernst Tanner, dem Sportdirektor von Philadelphia Union, der bei Sky Sport angeregt hatte, Müller könnte bei der WM 2026 als Co-Trainer oder Mentor fungieren – eine Rolle, die seiner Erfahrung und seinem Führungsstil entsprechen würde.

Nagelsmann, der bereits eng mit Müller beim FC Bayern zusammengearbeitet hat, lobte seinen ehemaligen Spieler: „Was jetzt nicht ist, kann in Zukunft irgendwann werden. Thomas hat auf jeden Fall das Zeug zum Cheftrainer“, erklärte der 38-Jährige. Allerdings sei die Zeit dafür noch nicht gekommen, da Müller bis Winter 2026 in Vancouver unter Vertrag steht. Dies könnte eine Funktion bei der WM im kommenden Jahr schwierig machen, wie auch Tanner betonte: „Der Trainer wird nicht so begeistert sein, wenn Thomas sagt: ‘Ich komme erst zwei oder drei Wochen später, weil ich Co-Trainer sein will.’“

Der Weltmeister von 2014 erlebt derzeit den Spätherbst seiner aktiven Karriere und scheint sich in Kanada ausgesprochen wohlzufühlen. Nagelsmann berichtete von mehreren Gesprächen mit Müller und meinte: „Er findet das gerade sehr, sehr gut in Vancouver, spielt ja auch gut, schießt viele Tore, hat viele Assists und versucht, da den Fußball voranzubringen.“

Ob Müller also bald an der Seitenlinie statt auf dem Platz stehen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Seine Qualitäten als Stratege, Motivator und Führungspersönlichkeit sind auch dem Bundestrainer nicht entgangen und könnten ihm langfristig den Weg in den Trainerstab des DFB ebnen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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