Bara Ndiaye bleibt beim FC Bayern: Offizielle Verpflichtung steht noch aus

Bara Ndiaye bleibt beim FC Bayern: Offizielle Verpflichtung steht noch aus

Bara Ndiaye wird auch künftig für den FC Bayern München spielen. Trotz des bereits abgelaufenen Leihvertrags steht die offizielle Bestätigung seines Transfers jedoch noch aus.

München – Eigentlich schien der Wechsel von Bara Ndiaye nur eine Formsache zu sein. Der junge Spieler überzeugte während seiner Leihe beim FC Bayern und feierte kürzlich sein WM-Debüt für Senegal. Dennoch wartet der Rekordmeister seit über zwei Wochen auf die offizielle Bekanntgabe des festen Transfers.

Der 18-jährige Mittelfeldspieler war im vergangenen Winter auf Wunsch von Trainer Vincent Kompany von den Gambinos Stars aus Gambia nach München gewechselt. In der Rückrunde kam Ndiaye zu vier Einsätzen in der Profimannschaft und empfahl sich damit für weitere Aufgaben. Mit seiner Nominierung für die WM 2026 setzte der Youngster seine beeindruckende Entwicklung fort und absolvierte beim Achtelfinal-Aus gegen Belgien einen Kurzeinsatz.

Die Verzögerung beim Transfer hat offenbar mehrere Ursachen. Laut Sky laufen weiterhin Gespräche über die Ablösesumme, an denen auch der MLS-Klub Los Angeles FC beteiligt sein soll. Hintergrund ist die gemeinsame Beteiligung von Bayern und LAFC an Red&Gold Football, dem Mehrheitsgesellschafter der Gambinos Group, zu der Ndiayes Ausbildungsverein gehört.

Zusätzlich gibt es offenbar offene Fragen zur Berater-Situation des Spielers. Zudem zeigen mittlerweile auch andere Vereine Interesse an dem Senegalesen. Trotz dieser Verzögerungen deutet vieles darauf hin, dass der Transfer in den kommenden Tagen abgeschlossen wird. Berichten zufolge möchte auch Ndiaye selbst seine Zukunft beim FC Bayern fortsetzen. Eine schnelle Einigung wäre daher im Interesse aller Beteiligten, insbesondere mit Blick auf den Start der Saisonvorbereitung.

Sportlich scheint der Plan in München bereits festzustehen. Ndiaye wird voraussichtlich als zusätzliche Option im defensiven Mittelfeld hinter Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof eingeplant. Nach den Abgängen von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro sind im Zentrum Plätze frei geworden, auch wenn ein weiterer externer Neuzugang nicht ausgeschlossen ist.

Die Verantwortlichen trauen dem Senegalesen offenbar viel zu, was sich bereits im Frühjahr zeigte, als Leon Goretzka Ndiaye als „brutales Talent“ lobte und gleichzeitig seinen Charakter hervorhob. Sollte der Wechsel nun wie erwartet über die Bühne gehen, wird Ndiaye in der neuen Saison die Chance haben, sein Potenzial dauerhaft im Bayern-Trikot unter Beweis zu stellen.

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