Bastian Schweinsteiger bereitet sich auf die WM 2026 vor
Schweiß statt Kaiserschmarrn: Bastian Schweinsteiger zeigt sich im Fitnessstudio. Der ARD-Experte stimmt sich auf die heiße WM-Phase ein.
Atlanta – Wer Bastian Schweinsteigers Instagram-Profil kennt, weiß, dass der 41-Jährige die Almhütte, den Pulverschnee und ausgedehnte Spaziergänge durch die bayerische Natur liebt. Umso überraschender war es, als der Weltmeister von 2014 am Sonntag, dem 13. Juli, seinen 17 Millionen Followern ein Selfie aus dem Fitnessstudio präsentierte – schweißgebadet, aber gut gelaunt.
„Sunday reset – final world cup week ahead!“, schrieb Schweinsteiger zu den Aufnahmen, die ihn auf einer Gymnastikmatte sitzend vor einem Spiegel zeigen. Sein Blick in die Kamera wirkt entspannt und fast schelmisch. Für jemanden, der auf seinem Kanal normalerweise mit Kaiserschmarrn auf der Alm oder auf Skihängen zu sehen ist, ist dies ein bemerkenswerter Auftritt.
Der ehemalige Bayern-Profi begleitet die WM 2026 in Nordamerika als Experte für die ARD – und das mit sichtlicher Leidenschaft. Erst wenige Tage zuvor sorgte er beim Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko für einen Lacher, als er aufgrund eines Staus zum Studio joggen musste und völlig durchgeschwitzt ankam. Moderatorin Esther Sedlaczek verweigerte ihm daraufhin augenzwinkernd die Umarmung.
Dass Schweinsteiger nun auch in seiner Freizeit die Laufschuhe schnürt und die Hanteln schwingt, passt zu einem Mann, der auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere seinen Ehrgeiz nicht abgelegt hat. Die letzte WM-Woche mit den Halbfinalspielen steht bevor – und der gebürtige Kolbermoorer will offenbar topfit dabei sein. Am Mittwoch wird Schweinsteiger gemeinsam mit Sedlaczek, die ihn für sein Outfit verspottete, beim Spiel zwischen England und Argentinien für die ARD im Einsatz sein.
Während des Turniers gab der 41-Jährige immer wieder Einblicke, die über seine reine Expertenrolle hinausgingen – mit Fotos von Thomas Müller, Manuel Neuer und Julian Nagelsmann sowie Eindrücken aus der Kommentatorenperspektive. Nun also das Fitnessstudio. Schweinsteiger nimmt die finale WM-Woche erkennbar ernst – und das nicht nur vor der Kamera.