Bastian Schweinsteiger schließt Rückkehr zum FC Bayern aus
Bastian Schweinsteiger, die Legende des FC Bayern, hat eine baldige Rückkehr zum Rekordmeister ausgeschlossen, hält jedoch eine zukünftige Zusammenarbeit für möglich.
In München äußerte sich der 41-Jährige am Mittwoch während eines Sponsorentermins zu den Gerüchten über ein Comeback beim FC Bayern, die seit Jahren kursieren. Viele Fans wünschen sich eine offizielle Rolle für die Klublegende, doch Schweinsteiger dämpfte die Erwartungen: „Aktuell ist das nicht wirklich ein Thema für mich. Ich fühle mich mit meinen derzeitigen beruflichen Tätigkeiten sehr wohl. Ich habe genügend Zeit, um nebenbei etwas zu machen“, erklärte er.
Der Weltmeister von 2014 arbeitet seit seinem Karriereende als TV-Experte für die ARD, dessen Vertrag bis 2027 läuft. Eine Tätigkeit beim FC Bayern oder dem DFB sei zurzeit aus Zeitgründen nicht möglich: „Wenn du dich entscheidest, für einen Verein oder Verband zu arbeiten, musst du die entsprechende Zeit mitbringen, sonst wird es nicht erfolgreich“, so Schweinsteiger.
Eine Rückkehr ins Fußballgeschäft schließt er jedoch nicht aus: „Das wird sich irgendwann ergeben. Ich bin dem Fußball sehr nahe und verfolge ihn intensiv, sowohl den FC Bayern als auch die deutsche Nationalmannschaft.“ Besonders in sportlich schwierigen Zeiten spüre er den Wunsch, aktiv zu helfen: „Wenn es nicht gut läuft, leidest du natürlich mit. Du wünschst dir den Erfolg zurück und möchtest in irgendeiner Funktion unterstützen. Aktuell steht das jedoch nicht zur Debatte.“
Schweinsteiger wäre nicht der erste Ex-Profi, der in einer Funktionärsrolle zum Rekordmeister zurückkehrt. Ehemalige Spieler wie Christian Nerlinger, Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn waren bereits im Management tätig.