Ergebnisse der Wahl zum Fußballer des Jahres 2023
Die Wahl zum Fußballer des Jahres 2023 ist entschieden, und mehrere Spieler des FC Bayern München haben sich in den Spitzenpositionen platziert, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.
Nach der Auswertung des Fachmagazins kicker erreichte Michael Olise in seiner ersten Saison direkt den zweiten Platz. Thomas Müller belegte den vierten Rang, gefolgt von Harry Kane, Jamal Musiala und Joshua Kimmich. Leon Goretzka rundet mit Platz zehn die starke Präsenz der Münchner in den Top Ten ab.
Im Ranking der Frauen gab es einen geteilten ersten Platz: Giulia Gwinn und Ann-Katrin Berger führen das Feld an. In einer Mitteilung des FC Bayern lobte Präsident Herbert Hainer besonders Bayern-Star Gwinn: „Herzlichen Glückwunsch an Giulia Gwinn und Florian Wirtz zum Sieg sowie an Michael Olise für seinen zweiten Platz. Giulia ist ein Vorbild, weil sie Menschen ermutigt, über sich hinauszuwachsen.“
Die 26-jährige Gwinn hat immer wieder schwere Verletzungen überwunden und sich zurück auf den Platz gekämpft, zuletzt nach einer Innenbandverletzung, die sie sich bei der EM zugezogen hatte. Gwinn selbst betonte: „Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel. Es ist etwas ganz Besonderes und eine Bestätigung für die Arbeit, die wir geleistet haben. Das wird damit honoriert.“
Der Gesamtsieg bei den Männern ging an Florian Wirtz, der Olise und Nick Woltemade hinter sich ließ. An der Abstimmung nahmen 633 Mitglieder des Verbands Deutscher Sportjournalisten teil. Mit sechs Spielern unter den besten Zehn unterstreicht der Rekordmeister seine Stärke in der Spitze. Olise, Kane, Musiala, Kimmich und Goretzka repräsentieren verschiedene Spielertypen, die sich allesamt einen Platz in den Top Ten verdient haben.
Müller profitierte wahrscheinlich auch von seiner Popularität nach seiner letzten Saison im FCB-Trikot, in der er nur sporadisch zum Einsatz kam. Goretzka überzeugte mit einem starken Comeback, nachdem er im Sommer auf der Verkaufsliste gestanden hatte. Die Auszeichnung „Fußballer des Jahres“ wird seit 1960 vergeben, Rekordhalter ist Franz Beckenbauer mit vier Titeln. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)