Bayern München bereitet sich auf letzte Heimspiel des Jahres gegen Mainz 05 vor
München – Der FC Bayern München steht vor seinem letzten Heimspiel des Jahres gegen den Tabellenletzten Mainz 05. Obwohl die Ausgangslage klar zugunsten der Münchner zu sein scheint, bringt der Trainerwechsel bei Mainz neue Unsicherheiten mit sich. Vincent Kompany, der Cheftrainer des FC Bayern, hat sich intensiv auf diese Partie vorbereitet und dabei besonderen Wert auf den neuen Mainzer Trainer Urs Fischer gelegt.
Kompany hat nicht nur Videomaterial von Mainz unter dem ehemaligen Trainer Bo Henriksen analysiert, sondern auch Spiele von Union Berlin unter Fischer. Darüber hinaus hat er sich das erste Spiel von Fischer mit Mainz in der Conference League angesehen, um mögliche taktische Veränderungen zu erkennen. „Es gibt natürlich immer ein paar Fragezeichen, wenn ein neuer Trainer kommt“, sagt Kompany. „Man erwartet eine Reaktion von dieser Mannschaft.“
Der Trainerwechsel bei Mainz wirft Fragen auf, doch Kompany ist darauf vorbereitet. Er hat seine Mannschaft darauf eingestellt, flexibel auf taktische Änderungen zu reagieren. „Oft gibt es eine Standardtaktik und einen Bayern-Plan“, erklärt er. „Es ist häufig passiert, dass wir uns gut vorbereitet haben und sie dann etwas völlig anderes spielen, als sie in der Saison gemacht haben, weil sie gegen uns antreten.“
Diese Flexibilität ist entscheidend, um auch bei unerwarteten Entwicklungen die eigene Leistung abrufen zu können. „Wir sind darauf vorbereitet, dass sich die Systeme manchmal ändern“, so Kompany. Für den FC Bayern hat das Spiel gegen Mainz auch strategische Bedeutung. Ein Sieg würde nicht nur den Vorsprung in der Tabelle ausbauen, sondern auch die Herbstmeisterschaft nahezu sicher machen.
Die Rückkehr von Jamal Musiala wäre ein großer Gewinn für die Bayern, die im Januar wieder voll durchstarten wollen. „Null Druck“, betont Kompany, doch die Hoffnung bleibt, dass Musiala noch vor Weihnachten einige Trainingseinheiten absolvieren kann. Seine Rückkehr könnte den Bayern zusätzlichen Schub für die kommenden Herausforderungen geben.
Das Münchner Lazarett leert sich weiter, nachdem der dauerverletzte Hiroki Ito bereits Ende des vergangenen Monats sein Comeback feiern konnte. Jüngst kehrte auch der pfeilschnelle Alphonso Davies auf den Platz zurück. Für ihn gilt es nun, weitere Spielminuten zu sammeln, um im Januar wieder voll konkurrenzfähig zu sein.
Die Chelsea-Leihgabe Nicolas Jackson wird dem deutschen Rekordmeister jedoch nach dem Spiel gegen Mainz für einige Zeit fehlen, da er sein Heimatland, den Senegal, beim Afrika Cup of Nations vertreten wird. Doch der Fokus liegt zunächst auf der Begegnung mit den Nullfünfern, die für den Rekordmeister zu den Lieblingsgästen in der Allianz Arena zählen. Die letzten acht Heimspiele gegen die Mainzer gewannen die Bayern allesamt.