Bayern München profitiert von Lewandowski-Transfer

Bayern München profitiert von Lewandowski-Transfer

Der FC Bayern München darf sich in der aktuellen Saison auf einen finanziellen Zuwachs aus Barcelona freuen, der auf den Wechsel von Robert Lewandowski zurückzuführen ist.

In Barcelona ist Lewandowski seit über drei Jahren aktiv und erzielt dort Tore. Es gibt jedoch zunehmend Gerüchte, dass seine Zeit beim spanischen Club nach dieser Saison enden könnte. Der Transfer des mittlerweile 37-jährigen Stürmerstars hat jedoch auch weiterhin Auswirkungen auf den finanziell angeschlagenen amtierenden Meister und Pokalsieger Spaniens.

Im Jahr 2022 wurde beim Wechsel des polnischen Spielers vereinbart, die Ablösesummen in Raten zu zahlen – eine gängige Praxis im Transfergeschäft. Die letzte Zahlung steht für die Saison 2025/26 an und hat es in sich, insbesondere für den Verein unter der Leitung des deutschen Trainers Hansi Flick, der zuletzt mit Präsident Joan Laporta in Konflikt geriet.

Wie Barcawelt berichtet, wurde beim letzten Hauptversammlung bekannt gegeben, dass die Katalanen mit 159 Millionen Euro an Transferschulden in der Bilanz stehen. Besonders bemerkenswert ist, dass 140,6 Millionen Euro kurzfristige Verbindlichkeiten sind, die noch in dieser Saison beglichen werden müssen. Der FC Bayern ist dabei ein relevanter Gläubiger.

Der finanzielle Zuwachs für Bayern: Ein Viertel der Transfersumme, also 11,25 Millionen Euro, sind für Lewandowski fällig. Nach Abzug der Anteile der Ausbildungsvereine erhält der FC Bayern eine Zahlung von 10,69 Millionen Euro. Sportlich hat sich der Wechsel für den Verein jedoch bereits ausgezahlt. In insgesamt 156 Pflichtspielen für Barcelona erzielte Lewandowski 105 Tore und bereitete 20 weitere vor.

Die Zahlen zeigen, dass Lewandowski nicht der einzige Spieler ist, bei dem die Transfersummen in die Zukunft verschoben wurden. Auch andere Vereine dürfen sich über Zahlungen aus Katalonien freuen – ein Ergebnis der „Transfer-Tricksereien“ des FC Barcelona.

Die Transferschulden des spanischen Meisters erstrecken sich über fast 24 Vereine, elf Spieler und eine Spielerin. Auch RB Leipzig ist unter den Gläubigern und erwartet noch 18,9 Millionen Euro für Dani Olmo in dieser Saison, sowie weitere 14,8 Millionen Euro mittelfristig.

Ein typisches Bild bei den Katalanen: Auch die Transfers von Stars wie Raphinha und Jules Koundé, die ebenfalls 2022 nach Barcelona wechselten, sind noch nicht vollständig beglichen. Dennoch konnten auf der Hauptversammlung auch positive Nachrichten verkündet werden: Im vergangenen Geschäftsjahr wurden die Gesamtschulden um 90 Millionen Euro reduziert, dennoch beläuft sich die Gesamtschuld des Vereins auf 469 Millionen Euro.

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