Bayern München prüft mögliche Nachfolger für Harry Kane
Der FC Bayern München beschäftigt sich frühzeitig mit potenziellen Nachfolgern für Harry Kane, darunter Nicolas Jackson sowie einen weiteren Stürmer.
Während Kane derzeit in Topform spielt, denken die Verantwortlichen in München über Alternativen nach. Besonders Nicolas Jackson von Chelsea steht dabei im Fokus. Der FC Bayern hat jedoch auch andere Optionen in der Hinterhand, wie BILD-Fußballchef Christian Falk im Podcast „Bayern-Insider“ enthüllt.
„Der Vertrag mit Jackson, auch wenn die Ausstiegsklausel für die Leihe nicht gezogen wird, wäre bereits unterschrieben worden, und zwar für einen Fünfjahresvertrag“, erklärt Falk. Die Bayern haben bis zum 15. Mai Zeit, um zu entscheiden, ob sie die Kaufoption ziehen möchten. Dieses Modell ist clever: Sollte Jackson überzeugen, könnte er langfristig gebunden werden, ohne dass der Klub sofort hohe finanzielle Risiken eingeht.
Gerüchten zufolge wäre der FC Chelsea auch bereit, den senegalesischen Stürmer unter der festgeschriebenen Ablösesumme von 65 Millionen Euro im Sommer 2026 ziehen zu lassen. Eine Rückkehr zu den Blues hat das Management des 24-Jährigen jedoch zuletzt kategorisch ausgeschlossen. Jackson hofft auf einen dauerhaften Verbleib an der Isar.
Ein weiterer Name, der intensiv diskutiert wird, ist Dusan Vlahovic. Der serbische Stürmer von Juventus Turin könnte im Sommer ablösefrei wechseln. „Er ist definitiv ein Stürmer, der sehr gut zu Bayern passt“, meint Falk. BILD-Reporter Tobi Altschäffl fügt hinzu: „Von der Mentalität her würde das gut zu den Bayern passen.“
Vlahovic gilt als torgefährlich, robust und befindet sich im besten Fußballalter (25). Ein mögliches Top-Gehalt wäre für die Bayern dank des üppigen Salärs von Kane, das im Falle eines Abgangs frei würde, durchaus realisierbar.
Neben Jackson und Vlahovic wurden auch andere Angreifer wie der kanadische Nationalspieler Jonathan David von Juventus Turin genannt. Bayern beobachtet die Situation genau, ohne sich jedoch frühzeitig festzulegen. „Es gibt viele Möglichkeiten“, betont Falk.
Kane selbst hat sich am Freitag erstmals zu den Spekulationen um seine Person geäußert. Nach dem 4:0-Sieg gegen Werder Bremen, bei dem er erneut doppelt traf und einen historischen Rekord aufstellte, stellte Kane klar: Der Gedanke an den Premier-League-Torrekord, der ihn vor seinem Wechsel nach München reizte, spielt für ihn inzwischen keine Rolle mehr. „Das ist nicht wirklich in meinem Kopf. Als ich England verlassen habe, dachte ich, vielleicht komme ich zurück, um das zu erreichen. Aber seit ich hier bin, genieße ich es so sehr, auf diesem Level zu spielen.“
Stattdessen gibt Kane den Bayern-Fans neue Hoffnung: „Das ist etwas, was wir besprechen können. Ich habe noch fast zwei Jahre, also gibt es keinen Grund zur Panik. Ich denke, sie sind glücklich mit mir und ich bin glücklich mit ihnen.“
Eine Vertragsverlängerung mit der Streichung der viel diskutierten Ausstiegsklausel wäre für die Münchner ein starkes Signal – und für Kane die Chance, sich dauerhaft beim deutschen Rekordmeister zu verewigen.