Bayern München zeigt Interesse an Rouven Kasper vom VfB Stuttgart
Bayern München hat Interesse an Rouven Kasper, dem Marketingvorstand des VfB Stuttgart. Diese Information wurde während eines Pressetermins in Stuttgart angesprochen.
Am Dienstag, dem 16. September, präsentierte der VfB Stuttgart seinen neuen Markenauftritt, für den das Marketingteam zweieinhalb Jahre gearbeitet hat. Ziel war es, den Verein in neuem Glanz erscheinen zu lassen, ohne dabei die Tradition zu verändern. Das heilige Wappen der Fans blieb dabei unangetastet.
„Wir haben die DNA des Klubs entstaubt“, erklärte Vorstandschef Alexander Wehrle und fasste damit das Ziel des Projekts zusammen. Ein neues Element ist die Schriftart „Concordia“, die an den Schriftzug des Schilds angelehnt ist, das an das Cannstatter Hotel Concordia erinnert, wo 1893 die Gründung des VfB Stuttgart initiiert wurde.
Rouven Kasper, der verantwortliche Marketingvorstand, zeigte sich stolz auf das neue Erscheinungsbild des VfB, das sowohl im Stadion als auch in den sozialen Netzwerken präsentiert wird: „Wir wollen nach außen symbolisieren, wofür wir stehen.“ Der Fokus der Designvorstellung lag darauf, dass der VfB für Fortschritt und Bewegung steht.
Allerdings könnte auch eine Personalfrage in Bewegung geraten, die Kasper selbst betrifft. Berichten zufolge interessiert sich der FC Bayern München für die Dienste des Stuttgarter Marketingvorstands. Sky hatte bereits im August gemeldet, dass Kasper einen Wechsel zur Säbener Straße in Betracht zieht.
Auf Nachfrage wollte sich Kasper jedoch nicht zu diesem Thema äußern. „Das hat jetzt nichts mit dem Marken-Relaunch zu tun, sondern mit meiner Person. Heute stellen wir die Marke in den Vordergrund. Meine Person behandeln wir zu einem anderen Zeitpunkt“, erklärte er. Auf den Hinweis von Absolut Fussball, dass dies nicht nach einem Dementi klinge, wich er erneut aus: „Ich habe klar gesagt, dass es heute um die Marke VfB Stuttgart geht.“
Für Kasper wäre ein Wechsel zu Bayern eine Rückkehr, da er 2022 von München nach Stuttgart wechselte. Bei den Bayern war er zuvor als „President Asia“ tätig. Nun könnte er die Nachfolge von Finanzvorstand Michael Diederich antreten. In Stuttgart hat Kasper einen Vertrag bis 2028.