Besondere Duelle: Werder Bremen gegen VfB Stuttgart

Besondere Duelle: Werder Bremen gegen VfB Stuttgart

Werder Bremen und der VfB Stuttgart haben in der Bundesliga bereits viele spektakuläre Duelle ausgetragen. Die DeichStube blickt auf fünf besondere Spiele zwischen diesen beiden Teams zurück.

Bremen – Am Sonntag (15:30 Uhr/DeichStube-Liveticker) treffen der SV Werder Bremen und der VfB Stuttgart zum 114. Mal in der Bundesliga aufeinander. Nur zwei Begegnungen in der Geschichte der höchsten deutschen Fußballliga fanden häufiger statt: Werder gegen den FC Bayern (118 Mal) und der FC Bayern gegen Gladbach (116 Mal). In der Vergangenheit lieferten sich beide Mannschaften immer wieder packende Vergleiche.

Ein denkwürdiger Montagabend in der Saison 2015/16 sah den Tabellen-15. Werder Bremen gegen den 17. VfB Stuttgart. Beide Teams benötigten dringend einen Sieg im Abstiegskampf. Während der VfB Stuttgart einen Abend zum Vergessen erlebte, feierte Werder Bremen einen überzeugenden 5:2-Sieg. Fin Bartels war der entscheidende Spieler: Er erzielte das 1:0 in der 10. Minute und setzte mit seinem 5:2 in der 80. Minute den Schlusspunkt. Trotz zwischenzeitlicher Hoffnungen durch Daniel Didavi und Federico Barba hatte der VfB wenig entgegenzusetzen.

In der Saison 2008/09 war Werder Bremen im Mittelfeld der Tabelle, dominierte jedoch den VfB Stuttgart, der auf dem sechsten Platz rangierte. Diego, der das 1:0 per Freistoß erzielte, war maßgeblich am Erfolg beteiligt, da er auch die Tore zwei und drei vorbereitete. Stürmer Markus Rosenberg, der zwei Tore erzielte, betonte: „Es war wichtig für uns, nach den letzten Wochen ein Zeichen zu setzen. Wir haben heute als Team funktioniert und die Chancen eiskalt genutzt.“

Ein herber Rückschlag für Werder Bremen war das 3:6 in der Saison 2007/08 gegen den VfB Stuttgart. Nach einer frühen Führung durch Hugo Almeida gerieten die Bremer zur Halbzeit in Rückstand, als Mario Gomez für die Stuttgarter traf. Auch ein zwischenzeitlicher Ausgleich durch Sebastian Boenisch brachte die Bremer nicht zurück ins Spiel, und ein Eigentor von Per Mertesacker besiegelte die Niederlage.

In einem weiteren Duell reiste Werder als Tabellenführer zum VfB Stuttgart, der auf Platz drei stand. Nach einem frühen Rückstand glich Ivan Klasnic schnell aus. Trotz einer weiteren Führung für Stuttgart durch Bordon erzielte Ailton das 4:4 und verhinderte eine Niederlage. Marcelo Bordon zeigte sich enttäuscht: „Drei Tore gegen den Tabellenführer zu schießen, ist schön, aber am Ende hätten wir gerne gewonnen.“

In der Saison 1985/86 empfing Werder Bremen den VfB Stuttgart, der eine 0:6-Niederlage hinnehmen musste. Nach Toren von Manfred Burgsmüller und Michael Kutzop führte Werder zur Halbzeit 3:0. Frank Ordenewitz erzielte zwei weitere Tore, bevor Burgsmüller das halbe Dutzend vollmachte. Trotz dieser Dominanz wurde Werder am Ende nicht Deutscher Meister, da sie im Rückspiel in Stuttgart verloren.

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