Borussia Dortmund sucht nach Alternativen auf dem Transfermarkt

Borussia Dortmund sucht nach Alternativen auf dem Transfermarkt

Borussia Dortmund muss sich weiterhin auf dem Transfermarkt umsehen, da ihr geplanter Neuzugang offenbar einen Wechsel in die Serie A bevorzugt.

Dortmund – Die Innenverteidigung von Borussia Dortmund steht vor einem Umbruch. Im Sommer 2026 könnten gleich drei Abwehrspieler den Verein verlassen: Nico Schlotterbeck zieht einen Wechsel zu Real Madrid in Betracht, Niklas Süles Vertrag wird nicht verlängert, und der junge Aaron Anselmino kehrt nach seiner Leihe zu Chelsea zurück. Diese Abgänge zwingen den BVB dazu, den Markt intensiv nach Verstärkungen zu sondieren.

Ein vielversprechender Kandidat war Axel Disasi, der unter BVB-Trainer Niko Kovac bei der AS Monaco eine beeindruckende Entwicklung durchlief. Disasi absolvierte dort 59 Spiele, erzielte fünf Tore und trug zeitweise die Kapitänsbinde, was ihm 2023 einen Wechsel zu Chelsea einbrachte.

In London konnte der Franzose jedoch nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen. Unter Trainer Enzo Maresca spielt er keine Rolle mehr und wurde in eine zweite Trainingsgruppe versetzt, wo er lediglich zweimal für die U21 der Blues zum Einsatz kam. Sein Marktwert fiel von einst 42 Millionen Euro auf nun nur noch 15 Millionen Euro. In Dortmund wurde er jedoch als Wunschspieler von Kovac gehandelt, doch laut Bild möchte der Abwehrspieler nicht zum BVB wechseln.

Stattdessen zieht es Disasi nun offenbar zur AS Rom. Die Verhandlungen zwischen Chelsea und Rom sind bereits weit fortgeschritten. Rom-Trainer Gian Piero Gasperini zeigt großes Interesse an dem 27-Jährigen, und die Roma ist bereit, eine Leihgebühr zu zahlen. Disasi soll zunächst bis zum Ende der Saison ausgeliehen werden, mit der Option auf einen späteren Kauf. Diese Entwicklung stellt einen Rückschlag für den BVB dar, der Disasi gerne als Verstärkung gesehen hätte.

Finanziell ist der Wechsel nach Rom für Disasi attraktiver. Chelsea hat zwar noch einen Vertrag bis 2029 mit ihm, aber die Roma bietet eine Lösung, die sowohl für den Spieler als auch für den Verein sinnvoll erscheint. Die Bemühungen der Dortmunder kamen zu spät, sodass der BVB nun weiterhin nach Alternativen suchen muss.

Für Borussia Dortmund bedeutet der Verlust von Disasi, dass die Suche nach einem geeigneten Innenverteidiger weitergeht. Die Abwehrlücken müssen geschlossen werden, um in der kommenden Saison konkurrenzfähig zu bleiben. Die Verantwortlichen, darunter Geschäftsführer Sport Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl, stehen vor der Herausforderung, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Defensive zu stabilisieren.

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