Borussia Dortmund zeigt Interesse an Ayoube Amaimouni-Echghouyab
Wie viele andere Vereine hat auch Borussia Dortmund offenbar ein Interesse an Ayoube Amaimouni-Echghouyab.
Dortmund – Borussia Dortmund verfügt mit Julien Duranville und Cole Campbell über zwei vielversprechende Talente, die sich auf den offensiven Außenbahnen wohlfühlen. Beide Spieler leiden jedoch unter der aktuellen Taktik von Trainer Niko Kovac, die im 3-4-2-1-System kaum Platz für klassische Flügelspieler bietet.
In Anbetracht der begrenzten Perspektiven ziehen es die beiden in Erwägung, den Verein zu verlassen. Gleichzeitig hat der BVB anscheinend ein Auge auf einen anderen Offensivspieler geworfen, der auf der rechten Flügelposition agiert. Laut einem Bericht der „WAZ“ beobachtet Borussia Dortmund Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der in der vergangenen Saison in 28 Spielen der Regionalliga Südwest sieben Tore und neun Vorlagen zum Aufstieg der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim beigetragen hat und in der laufenden Saison nun in der 3. Liga auf sich aufmerksam macht.
In 14 Partien der dritten Liga hat der 20-Jährige, der einst im Nachwuchs von Arminia Bielefeld aussortiert wurde und über die SpVgg Erkenschwick im Sommer 2024 zu Hoffenheim wechselte, bereits acht Tore und drei Vorlagen erzielt. Mit dieser beeindruckenden Bilanz hat er das Interesse zahlreicher Vereine geweckt. Diese wissen auch, dass der in Spanien geborene Marokkaner nur noch einen Vertrag bis Juni 2026 besitzt und somit zur nächsten Saison ablösefrei verpflichtet werden könnte.
Zu den Interessenten zählen unter anderem der VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und der 1. FC Köln aus der Bundesliga, die Revierrivalen VfL Bochum und FC Schalke 04 aus der zweiten Liga sowie internationale Vereine wie Como 1907 aus Italien und der FC Brügge aus Belgien.
Allerdings ist der TSG Hoffenheim die Qualität und das Potenzial des Youngsters ebenfalls bewusst. Der Klub aus dem Kraichgau arbeitet daher an einer Vertragsverlängerung. Derzeit bleibt jedoch ungewiss, wohin der Weg von Amaimouni-Echghouyab in einem guten halben Jahr führen wird. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)