Borussia Dortmunds Suche nach Verstärkungen: Oscar Bobb im Blickfeld

Borussia Dortmunds Suche nach Verstärkungen: Oscar Bobb im Blickfeld

Borussia Dortmund ist aktiv auf der Suche nach Verstärkungen für die Zukunft. Ein norwegischer Spieler aus Manchester hat offenbar das Interesse der Schwarz-Gelben geweckt.

In Dortmund sind viele Fans mit der bisherigen Hinrunde unzufrieden, obwohl der BVB derzeit den zweiten Platz in der Tabelle belegt. Dies liegt vor allem am uninspirierten Offensivspiel, das der Revierklub häufig zeigt. Daher wünschen sich viele Anhänger eine Verstärkung im Kader.

Laut dem Transfer-Experten Fabrizio Romano ist nun ein Norweger ins Visier von Sebastian Kehl und seinem Team geraten. Oscar Bobb, der seit 2019 bei Manchester City spielt, gab in der Saison 2023/24 sein Debüt in der Premier League. Der mittlerweile 22-Jährige gehört jedoch meist zu den Ersatzspielern.

Wie Romano berichtet, überlegt Bobb, ob er über den Januar hinaus in Manchester bleiben möchte. Besonders wenn Anton Semenyo, den die Citizens unbedingt verpflichten wollen, als weiterer Konkurrent für die Außenposition in der Offensive hinzukommt, zieht der norwegische Nationalspieler in Betracht, England zu verlassen.

Ende November erhielt Bobb viel Lob von seinem Trainer Pep Guardiola: „Er hat die ersten Spiele gut gespielt, defensiv stark agiert, sein hohes Pressing und seine Intuition sind außergewöhnlich. Sobald er seinen Kopf frei bekommt, weiß ich, dass er es schaffen kann.“ Doch aus der Vergangenheit ist bekannt, dass ein Lob von einem Top-Coach nicht immer viel bedeutet.

Ob Borussia Dortmund sich Bobb leisten kann, bleibt fraglich. Der Youngster ist bis 2029 an die Engländer gebunden und erhält sicherlich ein ansehnliches Gehalt bei den Citizens. Zudem könnte die Ablösesumme für den BVB ein Problem darstellen. Ein weiterer Punkt spricht gegen eine Verpflichtung.

Laut der SportBild plant der BVB anscheinend, lediglich Spieler abzugeben und keine neuen Verpflichtungen vorzunehmen. „Wir haben einige Themen, die wir möglicherweise in diesem Jahr noch abwickeln wollen. Vielleicht wird es auch Anfang Januar der Fall sein. Es wird vielleicht ein oder zwei Kaderbewegungen geben, aber nichts Dramatisches. Ich bin bereits in Gesprächen“, sagte Kehl nach dem Spiel gegen Gladbach. Das klingt nicht nach einem größeren Transfer.

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