Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf Bundesliga-Duell gegen Mainz 05 vor
Borussia Mönchengladbach will beim kommenden Spiel gegen Mainz 05 an die jüngsten Erfolge in der Bundesliga anknüpfen. Allerdings gibt es personelle Rückschläge, die die Mannschaft belasten.
Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli richtet Borussia Mönchengladbach ihren Fokus voll und ganz auf die Bundesliga. Zum Auftakt des 13. Spieltags reisen die Fohlen am Freitag um 20:30 Uhr zum Tabellenletzten Mainz 05, der sich am Mittwoch von Trainer Bo Henriksen getrennt hat. Diese veränderte Situation ist für Trainer Eugen Polanski zwar interessant, doch er hat derzeit andere Sorgen.
Polanski, der von 2009 bis 2013 in 94 Pflichtspielen für Mainz aktiv war, muss auf einige Schlüsselspieler verzichten. Robin Hack konnte aufgrund von Knieproblemen nicht am Pokalspiel teilnehmen, während Florian Neuhaus mit muskulären Beschwerden kämpft. Am Mittwoch erhielt Polanski zudem die Nachricht, dass auch Tim Kleindienst und Franck Honorat ausfallen werden.
„Tim hat eine Reaktion im Knie, daher wird er nicht dabei sein“, erklärte Polanski auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Wir haben gestern die Information erhalten und müssen nun abwarten, welche Untersuchungen noch anstehen und wie lange die Ausfallzeit sein wird.“ Honorat wurde gegen St. Pauli vorzeitig ausgewechselt. Obwohl die Worte von Sportchef Rouven Schröder zunächst Entwarnung signalisierten, reicht die Zeit nicht aus, um ihn rechtzeitig fit zu bekommen.
Ein positives Zeichen ist die Rückkehr des erkrankten Jens Castrop. Dennoch muss Polanski auf eine Offensivreihe zurückgreifen, die zuletzt nicht überzeugen konnte. Kevin Stöger und Shuto Machino konnten gegen St. Pauli keine Pluspunkte sammeln, und Giovanni Reyna fehlt es an Spielpraxis. Daher liegt der Fokus auf Haris Tabaković, der in dieser Saison bereits neun Tore in 14 Einsätzen erzielt hat.
Es ist verständlich, dass Polanski sich nicht allzu sehr mit den möglichen Auswirkungen des Trainerwechsels in Mainz beschäftigt. „Wir haben überrascht auf die Nachricht reagiert, aber wir konzentrieren uns auf unsere eigenen Stärken“, betonte der Fohlen-Trainer. „Wir gehen davon aus, dass sie die gleichen Dinge umsetzen wie zuvor, und da waren viele positive Aspekte dabei. Es beeinflusst den Ablauf nicht so sehr.“
Die voraussichtliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Castrop, Reitz, Engelhardt, Netz – Reyna – Machino, Tabaković.
In der Dreierkette wird sich voraussichtlich wenig ändern. Solange Philipp Sander (Muskelfaserriss) ausfällt, bleibt Joe Scally die Hauptalternative, um neben Nico Elvedi und Kevin Diks zu spielen. Im zentralen Mittelfeld sind Yannik Engelhardt und Rocco Reitz gesetzt, während Castrop auf der rechten Seite zurückkehren könnte. Sollte Gladbach mit nur einem Zehner spielen, könnte Reyna den Vorzug vor Stöger erhalten.