Borussia Mönchengladbach vor entscheidendem Spiel gegen Union Berlin

Borussia Mönchengladbach vor entscheidendem Spiel gegen Union Berlin

Borussia Mönchengladbach benötigt dringend einen Sieg gegen Union Berlin. Trainer Eugen Polanski setzt alles daran, um dies zu erreichen.

Mönchengladbach – In Zeiten großer Verzweiflung werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Dies ist derzeit auch bei Borussia Mönchengladbach der Fall, da der Traditionsverein im Abstiegskampf der Bundesliga steckt. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen Union Berlin, das im Rahmen des 24. Spieltags stattfindet, sind die Gladbacher seit sieben Spielen sieglos.

In diesem Zeitraum haben sie lediglich drei Punkte und nur vier Tore erzielt. Daher gab es vor dem Spiel gegen Union nicht nur „knallharte Worte“, wie Trainer Eugen Polanski ankündigte, sondern auch eine Änderung im Training: Am Donnerstag fand die Trainingseinheit im Borussia-Park statt.

Der Grund dafür? „Um eine andere Atmosphäre zu schaffen und auf das Tor zu spielen, das wir am Samstag bespielen werden“, erklärte Polanski, der nach der Negativserie ebenfalls unter Druck steht. „Wir wollten Dinge aufbrechen, die sich eingeschliffen haben. Ihr dürft sicher sein, dass ich der Mannschaft nicht sage, sie darf keine Tore schießen“, scherzte er.

Mit dem veränderten Trainingsort möchte Polanski auch in die Köpfe seiner Spieler gelangen. „Zunächst fragen sie sich, was der Trainer vorhat. So etwas haben wir bislang noch nie gemacht“, bemerkte der 39-Jährige. Seine Spieler befinden sich nun in einer Situation, „in der sie etwas verändern müssen. Das ist zunächst eine Kopfsache.“

Unabhängig von den Änderungen im Training benötigen die Gladbacher am Samstag dringend die drei Punkte. Aktuell stehen sie mit 22 Zählern auf dem 14. Tabellenplatz, nur zwei Punkte trennen sie vom Relegationsplatz und drei Punkte vom direkten Abstiegsplatz. „Jeder ist sich der Lage bewusst, in der wir uns befinden. Es geht um jeden einzelnen Zweikampf und um jeden langen Ball, den wir konsequent verteidigen müssen“, betonte Polanski.

Sportdirektor Rouven Schröder machte deutlich, dass die Borussia „von Anfang an zeigen muss, wer hier zu Hause ist. Wir sind gut genug für die Fußball-Bundesliga, aber wir müssen dafür auch einiges tun.“ Ein Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr des lange verletzten Robin Hack, der wieder voll trainieren konnte und im Kader steht. Auch Giovanni Reyna ist zurück.

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