Bryan Zaragoza verlässt Bayern München - Espanyol Barcelona interessiert sich
Bryan Zaragoza hat keine Zukunft mehr beim FC Bayern München und darf den Verein verlassen. Espanyol Barcelona zeigt Interesse an einer Verpflichtung des Spielers.
München – In diesem Sommer stehen beim FC Bayern München zahlreiche Personalentscheidungen an, darunter auch die von Bryan Zaragoza. Der 24-jährige Flügelstürmer, der einst als vielversprechendes Talent aus Granada verpflichtet wurde, könnte den Rekordmeister nun endgültig verlassen – und zwar in Richtung seiner spanischen Heimat.
Laut einem Bericht der spanischen Sportzeitung Mundo Deportivo beschäftigt sich Espanyol Barcelona ernsthaft mit der Verpflichtung des Offensivspielers. Es ist kein Geheimnis, dass Zaragoza in München keine Zukunft hat. Seit seinem Wechsel im Januar 2024 für eine Ablösesumme von rund 13 Millionen Euro konnte er sich beim deutschen Branchenprimus nie wirklich etablieren.
Nach drei aufeinanderfolgenden Leihen – zunächst zu CA Osasuna, dann zu Celta Vigo und zuletzt zur AS Rom in der Serie A, wo die Kaufoption nicht gezogen wurde – plant Trainer Vincent Kompany offensichtlich nicht mit ihm für die kommende Saison. Nun rückt Espanyol Barcelona als möglicher Abnehmer in den Vordergrund. Der La-Liga-Klub hat dem Vernehmen nach bereits Kontakt aufgenommen und prüft Zaragoza als einen von zwei anvisierten Flügelspielern für den Sommer.
Allerdings ist der Deal noch weit von einer Einigung entfernt: Wie Mundo Deportivo berichtet, stellt das hohe Gehalt des Spielers einen zentralen Knackpunkt in den Verhandlungen dar. Bayern München erwartet zudem eine Ablöse im Bereich von 13 Millionen Euro – ein Betrag, der für einen Spieler, der zuletzt dreimal verliehen wurde und kaum Bundesliga-Minuten gesammelt hat, ambitioniert erscheint.
Die Situation ist besonders interessant, da Zaragoza durchaus Anziehungskraft auf spanische Klubs ausübt. Sein aktueller Marktwert wird auf rund zwölf Millionen Euro geschätzt, und er hat in München noch einen langfristigen Vertrag bis 2029 – was Bayern in einer theoretisch komfortablen Verhandlungsposition belässt, gleichzeitig aber auch die Dringlichkeit unterstreicht, die Situation zu klären.
Für Zaragoza persönlich wäre ein Wechsel nach Barcelona ein Neuanfang in vertrauter Umgebung. Der gebürtige Andalusier kennt die spanische Liga bestens und hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er auf diesem Niveau auftrumpfen kann. Ob Espanyol letztlich die finanziellen Hürden überwinden kann, bleibt abzuwarten.