Bundesliga-Saison 2025/26: FC Bayern als klarer Favorit auf die Meisterschaft

Bundesliga-Saison 2025/26: FC Bayern als klarer Favorit auf die Meisterschaft

Mit dem Start der Bundesliga-Saison 2025/26 am Freitagabend in der Allianz Arena, wo das Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig stattfinden wird, zeichnet sich bereits ein klarer Favorit auf die Meisterschale ab. Eine Umfrage unter den 18 Bundesligatrainern, durchgeführt von der dpa, zeigt, dass die Mehrheit auf den FC Bayern als kommenden Meister setzt – kein anderes Team erhielt mehr als eine Stimme.

Im Vorjahr war die Situation nach dem sensationellen Double von Bayer Leverkusen noch ungewisser, da der Verein alle Stars halten konnte. Doch die aktuelle Situation spricht eine eindeutige Sprache: Der Rekordmeister, gefestigt durch Trainer Vincent Kompany, und ein Werksverein, der sowohl seine Topspieler als auch Meistertrainer Xavi Alonso verloren hat, scheinen für klare Verhältnisse zu sorgen.

„Sie haben einfach die beste Mannschaft“, erklärte Bremen-Coach Horst Steffen, der seinen Meistertipp auf den FC Bayern setzt. Heidenheims Trainer Frank Schmidt verweist auf den großen Abstand von 13 Punkten in der Vorsaison und glaubt nicht, dass die anderen Teams diese Lücke schließen konnten: „Ich glaube nicht, dass die anderen Mannschaften diese Lücke zum FC Bayern schließen konnten.“

Julian Schuster vom SC Freiburg ist zwar der Meinung, dass „alles wieder etwas enger zusammenrücken“ werde, doch auch er sieht den FC Bayern als alten und neuen deutschen Meister.

Der Grund für das einstimmige Ergebnis liegt vor allem darin, dass kein Konkurrent des FC Bayern nennenswerte Verstärkungen im Kader verzeichnen kann. Bayer Leverkusen befindet sich nach den Abgängen von Florian Wirtz, Jonathan Tah und anderen in einem radikalen Umbruch, während Borussia Dortmund in diesem Sommer kaum Veränderungen an seinem vergleichsweise schwachen Kader vorgenommen hat.

RB Leipzig musste Benjamin Šeško an Manchester United abgeben, und auch Xavi Simons wird voraussichtlich in die Premier League (zum FC Chelsea) wechseln. Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart haben mit Hugo Ekitiké und Enzo Millot wichtige Spieler verloren und konnten sich nicht entscheidend verstärken. Der größte Transfererfolg der Schwaben besteht bislang darin, dass Nick Woltemade (noch) nicht an die Säbener Straße gewechselt ist.

Angesichts dieser Entwicklungen sieht es so aus, als ob die Konkurrenz nicht stark genug ist, um dem FC Bayern ernsthaft gefährlich zu werden. Die einzige Hoffnung der Rivalen könnte die zurückhaltende Kaderpolitik des Rekordmeisters sein. Sollten in der Säbener Straße keine weiteren personellen Verstärkungen vorgenommen werden und das Team, wie in den vergangenen Jahren, von Verletzungen geplagt werden, könnten alle hochgesteckten Ziele in Gefahr geraten.

Die Verantwortlichen des FC Bayern sind sich dieser Risiken bewusst und sollten in den kommenden zwei Wochen entsprechend reagieren.

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