Bundesliga-Talent Said El Mala im Fokus europäischer Topklubs

Bundesliga-Talent Said El Mala im Fokus europäischer Topklubs

Borussia Dortmund zeigt Interesse an dem Bundesliga-Shootingstar Said El Mala, doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch Bayern München, Paris Saint-Germain und Inter Mailand haben den talentierten Spieler des 1. FC Köln im Blick.

Nach dem siebten Bundesliga-Spieltag bleibt Said El Mala ein zentrales Thema in der Liga. Mit seinem sehenswerten Treffer beim 1:1 gegen den FC Augsburg sicherte der 19-Jährige nicht nur einen Punkt für den 1. FC Köln, sondern zog auch die Aufmerksamkeit europäischer Topklubs auf sich.

Wie die Bild berichtet, haben neben Borussia Dortmund und Bayern München auch Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Inter Mailand Interesse an dem deutschen U21-Nationalspieler bekundet. Ob bereits konkrete Gespräche stattfinden, ist bislang unklar. Laut Bild ist ein schneller Abschied aus Köln jedoch unwahrscheinlich. Sky berichtete ebenfalls über das Interesse mehrerer Topvereine und schätzte den Marktwert von El Mala auf mindestens 35 Millionen Euro. Dortmund müsste also tief in die Tasche greifen, um den Shootingstar zu verpflichten.

Trainer Lukas Kwasniok blieb nach dem Spiel gegen Augsburg gelassen und scherzte: „Mit jedem Tor fünf Millionen mehr.“ Gleichzeitig betonte er den Stolz des Vereins auf den Youngster: „Wir sind einfach stolz darauf, dass der Verein ihn im richtigen Moment verpflichtet hat. Wir wissen, dass er wahrscheinlich nicht die nächsten 15 Jahre hier spielt.“

El Malas Berater wies unterdessen die Spekulationen über bereits laufende Gespräche mit Dortmund oder anderen Vereinen zurück. Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärte er: „Die aktuellen Berichte, dass die Berater-Seite sich mit Dortmund, Bayern oder Vereinen aus England trifft, sind nicht korrekt.“ Ein Wechsel sei derzeit kein Thema: „Es gibt derzeit gar keinen Grund, den FC zu verlassen – weder im Winter noch im Sommer.“

Der 1. FC Köln hatte Said El Mala im Sommer 2024 für rund 350.000 Euro von Viktoria Köln verpflichtet und langfristig bis 2030 gebunden – ohne Ausstiegsklausel. Mit drei Toren und einer Vorlage nach sieben Ligaspielen zählt der Flügelspieler zu den größten Entdeckungen der Saison. Trainer Kwasniok ist sich sicher, dass der Verein ihn eines Tages abgeben müssen wird: „Wenn er weiterhin so trifft und zu den Highlights noch die für die Bundesliga wichtigen Aspekte hinzugewinnt, müssen wir ihn unfassbar teuer abgeben.“

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