Bundestrainer Nagelsmann besorgt über Schlotterbecks Verletzung nach Sieg gegen Elfenbeinküste
Trotz eines späten 2:1-Sieges über die Elfenbeinküste hat Bundestrainer Julian Nagelsmann Grund zur Sorge. Abwehrspieler Nico Schlotterbeck musste zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Toronto – Deniz Undav sorgte mit seinem späten Doppelpack für Jubel bei Fans, Mitspielern und Verantwortlichen und brachte die DFB-Elf auf den Weg zum Gruppensieg. Gleichzeitig trübt die Verletzung von Schlotterbeck die Stimmung in der deutschen Nationalmannschaft, da seine Teilnahme an der WM in Gefahr sein könnte.
„Das sieht leider nicht ganz so gut aus“, äußerte sich ein sichtlich betrübter Nagelsmann nach dem Spiel im ZDF-Interview, als er auf die Verletzung von Schlotterbeck angesprochen wurde. „Er hat irgendetwas am Innenband und muss morgen zuerst ins MRT“, fügte der Bundestrainer hinzu und gab erste Einblicke in die Art der Verletzung.
Der Spieler von Borussia Dortmund war nach etwa 15 Minuten im Zweikampf mit Amad umgeknickt und musste sich anschließend auf dem Platz behandeln lassen. Obwohl es zunächst so aussah, als wäre die Partie für den Verteidiger bereits zu diesem Zeitpunkt beendet, kämpfte Schlotterbeck und spielte bis zur Halbzeit weiter.
„Am Ende ist es immer eine Spielerentscheidung, ob er noch performen kann, und er hat es bis zur Pause ja auch noch sehr gut gemacht“, erklärte Nagelsmann. In der zweiten Halbzeit kam dann Antonio Rüdiger für den verletzten Schlotterbeck auf das Feld, nachdem sich der Spieler von Real Madrid bereits länger warm gemacht hatte.
Falls sich die vermutete Innenbandverletzung bei Schlotterbeck als schwerwiegender herausstellen sollte, dürfte Rüdiger die erste Wahl als Ersatz für die Startelf sein. „Wenn sich jemand verletzt, ist er auf jeden Fall eine Option“, bemerkte Kommentator Oliver Forster in der „WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA).