BVB Strebt Reaktion in Kopenhagen an
Der Borussia Dortmund (BVB) möchte in der Champions League auf die Niederlage gegen Bayern München reagieren. Am Dienstagabend um 21 Uhr tritt das Team am dritten Spieltag der Gruppenphase beim FC Kopenhagen an.
Nach dem spektakulären 4:4-Unentschieden gegen Juventus und einem 4:1-Sieg gegen den Athletic Club strebt der BVB an, den positiven Start in die Königsklasse fortzusetzen und die schmerzhafte Niederlage im Bundesliga-„Klassiker“ abzuhaken.
Aktuell belegt Dortmund den siebten Platz unter den 36 Teilnehmern, während Kopenhagen nach einem Unentschieden gegen Bayer Leverkusen und einer Niederlage gegen Qarabağ auf dem 28. Platz steht. Am Freitag verlor Kopenhagen zudem sein Ligaspiel gegen Silkeborg. Trainer Niko Kovač wird sich jedoch auf die eigene Mannschaft konzentrieren.
Die defensive Taktik, die im Spiel gegen Bayern München zum Einsatz kam, überraschte viele, da die Mannschaft in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand. Als Favorit wird Kovač in Kopenhagen voraussichtlich zu einer offensiveren Aufstellung zurückkehren und drei klare Offensivspieler aufbieten. Die Auswahl ist dabei groß.
Im Abschlusstraining am Montag im Nieselregen Dortmunds fehlten lediglich Emre Can und Julien Duranville aus dem Stammkader, deren Rückkehr noch etwas auf sich warten lässt. Im Vergleich zur Aufstellung gegen Bayern wird Salih Özcan weichen müssen, da er nicht für die Champions League nominiert wurde. Sein Platz wird von Aaron Anselmino eingenommen, der bereits am Wochenende mitgereist war.
Angesichts des engen Spielplans mit sieben Partien in 22 Tagen zwischen dem „Klassiker“ und der nächsten Länderspielpause, von denen der BVB sechs auswärts bestreiten muss, sind einige Veränderungen im Kader zu erwarten. Anwärter auf die Startelf sind unter anderem Yan Couto auf der rechten Seite, Julian Brandt im Zentrum und Maximilian Beier im Angriff. Zudem könnte Ramy Bensebaini zurückkehren.
Jobe Bellingham, den Kovač für seinen Fehler beim 0:2 gegen Bayern in Schutz nahm, sowie Carney Chukwuemeka, der am Montag seinen 22. Geburtstag feierte, haben ebenfalls gute Chancen auf einen Einsatz. Es wäre auch keine Überraschung, wenn Fábio Silva sein erstes Startelf-Mandat erhält.
Die mögliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Couto, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Brandt, Beier – Silva.
Serhou Guirassy war in München nicht bei voller Stärke, da ihn seit Wochen Oberschenkelprobleme plagen. Silva wurde bisher viermal als Joker eingesetzt, für 90 Minuten dürfte es beim Portugiesen jedoch noch nicht reichen, eine gute Stunde sollte jedoch möglich sein. Neben Guirassy könnten auch Karim Adeyemi, Julian Ryerson oder Marcel Sabitzer eine Pause erhalten.