BVB-Trainer Niko Kovač fordert Reaktion gegen Freiburg

BVB-Trainer Niko Kovač fordert Reaktion gegen Freiburg

Dortmund/Freiburg – Borussia Dortmund wird am Sonntag um 15:30 Uhr im Rahmen des 14. Spieltags der Bundesliga auswärts gegen den SC Freiburg antreten. Der Tabellendritte trifft auf den aktuellen Neunten und bringt eine beeindruckende Bilanz mit: In den letzten sieben Begegnungen konnte der BVB alle gegen die Breisgauer für sich entscheiden, mit einer Tordifferenz von 28:6 zugunsten der Schwarzgelben.

Im April erzielte der BVB mit einem 4:1-Sieg in Freiburg einen entscheidenden Schritt in Richtung Champions League und zeigte eines der besten Auswärtsspiele unter Trainer Niko Kovač. Nach dem unerwarteten Punktverlust in der Champions League gegen Bodø/Glimt stellte Kovač klare Anforderungen an seine Mannschaft im Hinblick auf das Spiel gegen Freiburg.

„Wir müssen das Spiel gewinnen, das ist ganz klar. Wir müssen eine Reaktion zeigen“, betonte Kovač während der Pressekonferenz des BVB auf Nachfrage von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports. Personell sieht sich der Trainer erstmals seit längerer Zeit gezwungen, Veränderungen vorzunehmen: Gegen Bodø/Glimt verletzten sich Waldemar Anton und Aaron Anselmino.

Offizielle Diagnosen des BVB standen am Freitagmorgen noch aus, jedoch ist es unwahrscheinlich, dass beide Abwehrspieler gegen Freiburg oder in der folgenden Woche gegen Borussia Mönchengladbach zur Verfügung stehen. In der Dreierkette dürften Ramy Bensebaini und Emre Can neben Nico Schlotterbeck beginnen.

Can ist derzeit selbst nicht bei 100 Prozent, wie Kovač erklärte, hat jedoch einen Vorteil gegenüber Niklas Süle, der nach einer überstandenen Zehenverletzung gegen Bodø/Glimt erstmals seit Ende Oktober wieder im Kader stand. Marcel Sabitzer wird aufgrund einer Muskelverhärtung voraussichtlich ebenfalls gegen Freiburg ausfallen.

Die mögliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Kobel – Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Couto, Bellingham, Nmecha, Svensson – Chukwuemeka, Brandt – Guirassy.

Eine spannende Frage zur BVB-Aufstellung ist, ob Karim Adeyemi und Serhou Guirassy nach enttäuschenden Leistungen als Einwechselspieler gegen Bodø/Glimt wieder in die Startelf zurückkehren. Kovač äußerte sich positiv über Fábio Silva in der Spitze, doch der Portugiese hat noch körperlichen Nachholbedarf, was für Guirassy spricht.

Julian Brandt hat sich mit drei Toren in den letzten beiden Spielen wahrscheinlich wieder einen Platz in der ersten Elf gesichert. Adeyemi wird sich voraussichtlich mit Maximilian Beier und Carney Chukwuemeka um einen Platz in der Startelf streiten. Chukwuemeka hatte gegen Bodø/Glimt 90 Minuten Pause und zeigte im April gegen Freiburg seine bisher beste Leistung beim BVB.

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