BVB-Trainer Niko Kovac gibt positive Personalnachrichten vor dem Spiel gegen Hoffenheim
Der BVB tritt am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim an. Trainer Niko Kovac überraschte auf der Pressekonferenz mit einer ungewöhnlichen Mitteilung.
Dortmund – Bei Pressekonferenzen vor Bundesliga-Spielen werden üblicherweise verschiedene Themen angesprochen, insbesondere die Personalien. Wer ist fit? Wer hat Verletzungen? Wer fällt aus? In dieser Hinsicht hatte BVB-Trainer Niko Kovac in der Vergangenheit stets etwas zu berichten, da es immer etwas zu besprechen gab.
Vor dem Heimspiel am Sonntag im Rahmen des 13. Spieltags gegen die TSG Hoffenheim war die Situation jedoch anders. Kovac hatte diesmal einiges zu sagen, allerdings nicht über Verletzungen, denn alle Spieler sind einsatzbereit.
„Es sieht so aus, dass alle gesund sind“, äußerte Kovac, der auch den zuvor verletzten Niklas Süle wieder im Mannschaftstraining begrüßen konnte. „Wir haben 22 gesunde Feldspieler. Das bedeutet, wir können aus dem Vollen schöpfen, was erfreulich ist. Das zeigt, dass wir alle gemeinsam gut arbeiten.“
Allerdings bedeutet gesund nicht automatisch einsatzfähig. So ist auch Süle, der „sicherlich vier bis fünf Wochen überhaupt nicht mit der Mannschaft trainiert hat“, noch nicht sofort spielbereit. Kovac kündigte an: „Es wird mit Sicherheit noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir können nicht erwarten, dass jemand einmal mittrainiert und dann am Wochenende schon spielt, das ist unmöglich. Daher wird er seine Zeit brauchen.“
Die Tatsache, dass Kovac alle Spieler zur Verfügung hat, ist besonders, nicht nur weil es vergleichsweise selten vorkommt, sondern auch weil das Training effektiver und intensiver ist, wenn alle Spieler anwesend sind. Kovac betonte, dass sie von dieser Situation profitieren.
„Das ist das, was jeder einzelne Klub auch möchte“, sagte der BVB-Coach. „Viele Spieler am Start zu haben und keine Verletzten, denn das ist letztendlich auch Kapital, das eingesetzt werden kann.“ Kovac lobte seine Spieler dafür, dass sie gut mitgezogen haben, und betonte gleichzeitig die Organisation und Umsetzung des Trainerteams: „Ich bin sehr stolz auf alle.“