BVB trifft auf Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale

BVB trifft auf Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale

Der BVB empfängt Bayer Leverkusen im Achtelfinale des DFB-Pokals. Trainer Niko Kovač deutet an, dass Nico Schlotterbeck möglicherweise eine Pause erhält. Die mögliche Aufstellung wird ebenfalls thematisiert.

Dortmund – Borussia Dortmund trifft am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos) im DFB-Pokal-Achtelfinale auf Bayer Leverkusen. Dies stellt ein direktes Wiedersehen mit dem letzten Bundesliga-Gegner dar, den der BVB am Samstag im Rheinland besiegte und somit in der Tabelle an ihnen vorbeizog. Dennoch erwarten die Dortmunder keinen großen Einfluss auf das Pokalspiel.

„Bundesliga und Pokal sind wirklich verschiedene Paar Schuhe. Die Drucksituation ist ganz anders“, erklärte Niko Kovač am Montag in der BVB-Pressekonferenz. Der Trainer, der als Cupspezialist gilt, hat 25 von 28 Pokalspielen gewonnen und zweimal den Pokal in den Nachthimmel seiner Heimatstadt Berlin gereckt.

„Der Pokal hat einen enormen Stellenwert. Ich würde mich freuen, wenn ich mit meiner Mannschaft im Mai im Olympiastadion auflaufen kann. Aber dafür müssen wir zunächst einen starken Gegner überwinden“, betonte Kovač. Er erwartet ein enges Spiel, ähnlich wie am Samstag in der Liga, wo Leverkusen mehr Ballbesitz hatte, aber gegen die gut organisierte BVB-Defensive wenig ausrichten konnte.

Die personelle Lage bleibt wie in den letzten Wochen: Niklas Süle fällt mit einer hartnäckigen Zehenverletzung aus, während Maximilian Beier am Spieltag einem Härtetest unterzogen werden soll, um zu klären, ob er im Kader stehen kann. „Er hat wieder voll trainiert und zusätzliche Einheiten absolviert. Es sieht gut aus“, sagte Kovač.

Der Trainer plant, im Vergleich zum letzten Spiel stärker zu rotieren. Am Samstag gab es nur eine Änderung in der Aufstellung im Vergleich zum 4:0 gegen den FC Villarreal in der Champions League. „Wir müssen darauf achten, wie sich die Spieler fühlen. Einige haben in letzter Zeit viel gespielt“, so Kovač.

Er nannte auch Nico Schlotterbeck, der am Montag seinen 26. Geburtstag feierte. Ob der Vizekapitän ausgerechnet in einem K.o.-Spiel aus der Mannschaft rotiert, bleibt abzuwarten – möglicherweise könnte der Chefcoach auch bluffen. Kovač deutete sogar zwei Änderungen in der Abwehr an: „Aaron Anselmino hat zweimal über 90 Minuten gespielt, das hat er wahrscheinlich zuletzt in der Jugend oder in Südamerika gemacht.“

Die mögliche Aufstellung könnte folgendermaßen aussehen: Kobel – Anton, Can, Bensebaini – Ryerson, Bellingham, Nmecha, Svensson – Adeyemi, Chukwuemeka – Silva.

Ramy Bensebaini und Emre Can stehen bereit, um in die Startelf zu rücken. Auch Jobe Bellingham könnte im Zentrum zum Einsatz kommen, nachdem zuletzt Marcel Sabitzer den Vorzug erhielt. Eine entscheidende Frage bleibt, ob Fábio Silva endlich seine Chance in der Startelf erhält. Der Portugiese überzeugte am Wochenende als Joker mit viel Energie.

„Fábio hat die Minuten bekommen, die er sich im Training erarbeitet hat. Wir haben mehrere Alternativen, und er hat sich sicherlich empfohlen“, hielt Kovač sich bedeckt. Silva könnte Serhou Guirassy ersetzen oder sogar gemeinsam mit ihm spielen. „Stürmer ist sicher seine favorisierte Position, aber ich habe Fábio gegen Leverkusen auch auf der linken Seite gesehen“, so Kovač.

Der grundlegende Plan besteht darin, frische Kräfte in die Anfangsformation zu bringen. „Wir brauchen die gleiche Energie auf dem Platz wie in Leverkusen. Der Gegner hat uns alles abverlangt und wird uns erneut alles abverlangen“, sagte Kovač. Übrigens hat der BVB, wie bereits vor der 2. Runde gegen Eintracht Frankfurt, kein Elfmeterschießen geübt.

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