BVB trifft auf Gladbach im letzten Spiel vor der Winterpause

BVB trifft auf Gladbach im letzten Spiel vor der Winterpause

Am 15. Spieltag der Bundesliga empfängt Borussia Dortmund am Freitag um 20:30 Uhr Borussia Mönchengladbach. In diesem letzten Spiel vor der Winterpause trifft der Tabellendritte auf den elften Platz. Historisch betrachtet stehen die Chancen für den BVB gut: In den letzten 23 Heimspielen gegen die Fohlen konnte Dortmund 21 Siege verzeichnen, darunter zuletzt zwölf in Folge.

Dennoch gehen beide Mannschaften nicht in Bestform in die Partie: Dortmund hat nur drei der letzten neun Pflichtspiele gewonnen, während der Aufwärtstrend von Gladbach unter Neu-Trainer Eugen Polanski durch zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen gestoppt wurde. Im 56. und letzten Spiel des Jahres 2025 steht BVB-Coach Niko Kovač vor einer schwierigen Personalentscheidung.

Die mögliche Aufstellung könnte folgendermaßen aussehen: Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Nmecha, Svensson – Adeyemi, Beier – Guirassy.

Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden beim SC Freiburg am Sonntag fallen zwei Spieler definitiv aus: Jobe Bellingham wurde nach seiner Roten Karte für zwei Bundesliga-Partien gesperrt, und Ramy Bensebaini hat sich zum Afrika Cup in Marokko verabschiedet, wo er mit Algerien zu den Titelfavoriten gehört. Unklar bleibt, welche Rückkehrer es beim BVB geben wird.

In Freiburg fehlten Aaron Anselmino, Waldemar Anton, Julian Brandt, Salih Özcan und Marcel Sabitzer verletzungsbedingt. Zudem war Filippo Mane erkrankt. Kovač verzichtete zudem aus disziplinarischen Gründen auf die Talente Julien Duranville und Cole Campbell, obwohl auf der Bank Plätze frei blieben und sogar zwei Ersatztorhüter dort Platz nahmen.

Sollten Stammkräfte wie Anton, Brandt und Sabitzer fit genug für Einsätze sein, haben sie einen berechtigten Anspruch auf einen Platz in der Startelf. Für Kovač wird es ein Personal-Puzzle, bei dem sich möglicherweise erst kurz vor dem Spiel entscheiden wird, welche Spieler zur Verfügung stehen. Bei konservativer Planung könnte nur mit Mane gerechnet werden.

Die Mannschaft könnte sich somit in weiten Teilen gegen Gladbach von selbst aufstellen. In der Dreierkette sind Emre Can und Nico Schlotterbeck gesetzt. Der dritte Platz könnte neben Niklas Süle auch Julian Ryerson übernehmen, falls Süle nach seinem kurzen Comeback in der Nachspielzeit gegen Freiburg noch nicht bereit für die Startelf ist. Mane hat nur Außenseiterchancen.

Im zentralen Mittelfeld dürfte Pascal Groß den Platz von Bellingham einnehmen und seinen ersten Startelf-Einsatz seit Anfang November absolvieren. Kovač hat vor allem im Offensivbereich zahlreiche Optionen: Ein Trio aus Karim Adeyemi, Maximilian Beier, Carney Chukwuemeka, Serhou Guirassy und Fábio Silva könnte in der Startformation stehen.

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