BVB zieht ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein

BVB zieht ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein

Der BVB hat Eintracht Frankfurt aus dem DFB-Pokal geworfen. Vizekapitän Julian Brandt übergab die Kapitänsbinde an Nico Schlotterbeck. Warum kam es zu dieser Entscheidung?

Dortmund – Borussia Dortmund kann sich über den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals freuen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovač setzte sich am Dienstagabend im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt durch. Nach dem Spiel stellte sich Vizekapitän Julian Brandt den Medien und erläuterte seine überraschende Entscheidung.

Was war geschehen? Kapitän Emre Can fällt weiterhin verletzt aus. In Frankfurt trug jedoch nicht Brandt, sondern Nico Schlotterbeck die Kapitänsbinde. Brandt erklärte: „Ich war in den letzten Wochen aus verschiedenen Gründen nicht so oft in der Startformation. Es ist wichtig für uns als Mannschaft, ein gewisses Maß an Kontinuität zu haben.“

„Es wäre nicht ideal, ständig zu wechseln – heute bin ich es, morgen Greg (Gregor Kobel, Anm. d. Red.) und dann wieder Schlotti. Ich halte es für wichtig, einen dauerhaften Ansprechpartner zu haben“, fügte Brandt hinzu, der das 1:1 erzielte. Schlotterbeck befindet sich seit Wochen in starker Form. „Ich finde, dass er die Rolle sehr gut ausfüllt“, betonte Brandt.

„Da Emre nicht da ist, war es für mich eine klare Entscheidung: ‚Lass uns das so beibehalten‘“, erklärte Brandt nach dem Spiel im Deutsche Bank Park. Auf mögliche Fragen könne er zwar nichts tun, aber „es ist am Ende kein Thema zwischen uns.“ Wird Schlotterbeck möglicherweise langfristig BVB-Kapitän?

Der Innenverteidiger hat in Dortmund einen Vertrag bis 2027, und die Westfalen planen laut Sport Bild, diesen bis 2030 zu verlängern. Schlotterbeck zögert jedoch noch, „da dies eine sehr wichtige Entscheidung für meine Karriere ist“, wie er kürzlich äußerte. Berichten zufolge möchte der BVB bis zum Frühjahr Klarheit schaffen. Unter den Interessenten wird auch der FC Bayern genannt.

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