Comeback und Herausforderungen bei Werder Bremen

Comeback und Herausforderungen bei Werder Bremen

Nach einer langen Verletzungspause feiert ein Spieler des SV Werder Bremen sein Comeback in der U23, während ein anderer Spieler aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann.

Bremen – Am Sonntagmorgen war die Trainingsgruppe am Osterdeich deutlich reduziert. Normalerweise ist es üblich, dass alle Profis des SV Werder Bremen, die am Vortag weniger als 45 Minuten oder gar nicht im Pflichtspiel eingesetzt wurden, am nächsten Morgen wieder auf dem Trainingsplatz stehen. In dieser Woche musste Cheftrainer Daniel Thioune jedoch auf mehrere Spieler verzichten. Unter anderem wurde Leonardo Bittencourt im Stadion untersucht, da er muskuläre Probleme aus dem Spiel gegen den Hamburger SV mitbrachte. Das Fehlen einiger Spieler hatte jedoch auch positive Aspekte.

Patrice Covic, Salim Musah und Maximilian Wöber, die beim 3:1-Sieg gegen den HSV nicht eingesetzt wurden, werden um 14 Uhr im Lokalderby der U23 von Werder Bremen gegen den Bremer SV spielen, wie Thioune bekanntgab. „Bei den Jungs geht es darum, dass sie auch ein paar Minuten in die Beine bekommen“, erklärte der Trainer. Für Wöber wird dieses Spiel besonders wichtig sein. Der gebürtige Wiener stand gegen die Hamburger nach mehreren langwierigen Verletzungen zum zweiten Mal in dieser Saison im Kader, wartet jedoch weiterhin auf seine ersten Bundesliga-Minuten im grün-weißen Trikot. „Bei Max ist es so, dass er die Minuten braucht, um in seinen Rhythmus zu kommen. Er hat das große Ziel, an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Dafür ist es wichtig, dass er sichtbar wird und wieder in Abläufe kommt“, erläuterte Thioune die Entscheidung, den österreichischen Nationalspieler in der Regionalliga Nord einzusetzen.

Im Gegensatz zu Maximilian Wöber wird Victor Boniface nicht im Einsatz sein. Der nigerianische Mittelstürmer fehlte ebenfalls am Sonntagmorgen auf dem Trainingsplatz, da er erkrankt ist. Grundsätzlich sind für Boniface, der nach seiner Knieoperation seit fast einem halben Jahr kein Bundesligaspiel mehr bestritten hat und aktuell noch hinter seiner Bestform zurückliegt, keine Einsätze in der Zweitvertretung von Werder Bremen vorgesehen. „Es geht bei Victor Boniface jetzt nicht darum, dass er wettkampffähig wird, um in dieser Saison noch 45 Minuten zu spielen, sondern dass wir ihn situativ einsetzen können. Das ist die Rolle, die er einnimmt“, stellte Thioune klar.

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