Daniel Svensson: Begehrte Defensive des BVB im Fokus von Arsenal und AC Milan
Daniel Svensson rückt beim BVB ins Rampenlicht. Nun zeigen sowohl der FC Arsenal als auch der AC Milan Interesse an dem talentierten Verteidiger. Borussia Dortmund könnte bei einem Verkauf von Svensson einen beträchtlichen Gewinn erzielen.
Dortmund – Borussia Dortmund steht vor dem möglichen Verlust eines defensiven Schlüsselspielers. Laut dem italienischen Transfer-Experten Gianluca Di Marzio haben sowohl der FC Arsenal als auch der AC Milan ein Auge auf Daniel Svensson geworfen. Der 24-jährige Schwede hat sich in dieser Saison als unverzichtbarer Bestandteil des BVB-Systems etabliert und beeindruckt vor allem durch seine Vielseitigkeit.
„Er ist jemand, den sie zu verpflichten versuchen werden“, äußerte Di Marzio bei wettfreunde.net in Bezug auf das Interesse der „Gunners“. Besonders Arsenal-Trainer Mikel Arteta zeigt sich von der Flexibilität des Linksfußes begeistert. In London wird Svensson nicht nur als klassischer Linksverteidiger, sondern auch als potenzieller Innenverteidiger neben Riccardo Calafiori angesehen.
Diese taktische Variabilität macht den Schweden zu einem gefragten Spieler in der Premier League. Ob jedoch bereits in diesem Sommer ein konkretes Angebot eingeht, bleibt laut Di Marzio ungewiss: „Er ist auf jeden Fall einer der jüngeren Spieler, die Arsenal im Auge hat.“ Auch in Italien wird die Entwicklung des BVB-Profis genau verfolgt.
Der AC Milan hat Svensson bereits mehrfach beobachtet, zögert jedoch, da man mit dem jungen Davide Bartesaghi ein eigenes Talent auf der linken Außenbahn fördern möchte. Dennoch sprechen Svenssons Statistiken für sich: In der laufenden Spielzeit stand er bereits 41-mal für Schwarz-Gelb auf dem Platz, erzielte vier Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Diese Konstanz spiegelt sich auch in seinem Marktwert wider, der mittlerweile auf 22 Millionen Euro geschätzt wird.
Für die Dortmunder Verantwortlichen könnte der Schwede zu einem lukrativen Transfergeschäft werden. Erst im vergangenen Sommer hatte der BVB Svensson nach einer erfolgreichen Leihe für rund 6,5 Millionen Euro fest vom FC Nordsjaelland verpflichtet. Sollte ein Top-Klub ernst machen, ist Borussia Dortmund laut Medienberichten erst ab einer Summe von 30 Millionen Euro gesprächsbereit. Ein Deal in dieser Größenordnung würde dem BVB den nötigen finanziellen Spielraum für den geplanten Kaderumbau unter Sportdirektor Nils-Ole Book verschaffen.