Dawid Kownackis Zukunft bei Werder Bremen und Hertha BSC

Dawid Kownackis Zukunft bei Werder Bremen und Hertha BSC

Bis zum Saisonende steht Dawid Kownacki noch bei Hertha BSC Berlin unter Vertrag. Doch was passiert danach? Steht eine Rückkehr zu Werder Bremen oder ein fester Transfer an?

Bremen – Obwohl die Saison noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich bereits festhalten, dass Dawid Kownacki sich deutlich mehr von ihr erhofft hatte. Der Stürmer des SV Werder Bremen spielt seit dem vergangenen Sommer auf Leihbasis für den Zweitligisten Hertha BSC Berlin, jedoch mit mäßigem Erfolg. In 21 Einsätzen erzielte er fünf Tore und bereitete zwei weitere vor. Anstatt sich als unverzichtbarer Spieler im Hauptstadtclub zu etablieren, wurde der 29-Jährige mehrfach durch Verletzungen, Krankheiten und Sperren zurückgeworfen. Wie es im Sommer für ihn weitergeht, bleibt unklar. Eine dauerhafte Rückkehr zum SV Werder Bremen erscheint derzeit jedoch unwahrscheinlich.

Der Leihvertrag zwischen Werder Bremen und Hertha BSC beinhaltete eine Kaufpflicht, die Hertha verpflichtet hätte, Kownacki im Falle eines Aufstiegs in die Bundesliga fest zu verpflichten. Dieses Szenario ist jedoch längst nicht mehr realistisch, da Hertha BSC Berlin seit geraumer Zeit keine Chance auf eine Rückkehr in die Erstliga hat. Das bedeutet, dass Dawid Kownacki ab dem 1. Juli offiziell wieder Spieler des SV Werder Bremen ist, wo sein Vertrag noch bis 2027 läuft. Laut Informationen der DeichStube ist Werder Bremen jedoch offen für einen Verkauf des Spielers. Ein dritter Versuch am Osterdeich scheint äußerst unwahrscheinlich, auch wenn Kownacki unter Werders Cheftrainer Daniel Thioune bei Fortuna Düsseldorf eine erfolgreiche Zeit hatte. Bei der dringend benötigten personellen Neuausrichtung im Sturm favorisiert Werder andere Namen.

Hertha BSC wird voraussichtlich der erste Ansprechpartner für den angestrebten Verkauf von Dawid Kownacki sein. Trotz eines schwierigen Jahres in Berlin wird er im Verein nach wie vor geschätzt. „Jeder weiß, dass Dawid in der Vergangenheit bewiesen hat, dass er das Tor treffen kann. Leider hat es in diesem Jahr nicht so funktioniert, wie wir uns das alle erhofft haben“, äußerte Herthas Cheftrainer Stefan Leitl kürzlich. Er lobte Kownackis Einsatz: „Er ist ein Spieler, der sich immer zur Verfügung gestellt hat und nach einer schweren Syndesmoseverletzung schnell zurückgekehrt ist, weil er helfen wollte. Das sind sehr positive Aspekte, die wir in unsere Bewertung einfließen lassen werden.“ Eine Verpflichtung des Spielers vom SV Werder Bremen wird daher „abgeklopft“.

Die vertraglich festgelegte Kaufpflicht für Dawid Kownacki hätte rund drei Millionen Euro betragen. Angesichts der kurzen Restlaufzeit seines Vertrages und fehlender sportlicher Perspektiven dürfte Werder Bremen ihn jedoch deutlich günstiger ziehen lassen.

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