Denkwürdiger Pokalabend beim 1. FC Köln

Denkwürdiger Pokalabend beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln bereitete sich auf einen unvergesslichen Pokalabend vor. In der zweiten Runde traf der Verein auf einen starken Gegner, und das ausverkaufte Rhein-Energie-Stadion war mit einer beeindruckenden Choreografie geschmückt.

Die Unterstützung der Fans war ebenso leidenschaftlich wie der Einsatz der Kölner Spieler gegen den übermächtigen FC Bayern. Dies wurde am Mittwoch, den 29. Oktober 2025, während der Live-Übertragung im ARD deutlich sichtbar.

Die Gänsehaut-Stimmung übertrug sich in Millionen Wohnzimmer, beginnend mit der FC-Hymne und gefolgt von einem ausführlichen Blick auf die Choreografie, die an die römische Vergangenheit der Stadt Köln erinnerte.

„Große Worte, große Choreografie“, bemerkte Kommentator Tom Bartels. „Die Choreografie passt, wir haben sie auch schon martialischer erlebt, was damals viel Diskussionen auslöste“, fügte er hinzu und bezog sich auf das Motiv vor dem Derby gegen Fortuna Düsseldorf in der vergangenen Saison.

Im Fernsehen war zu sehen, wie Lukas Kwasniok sich vor dem Einlaufen der Spieler einige Sekunden Zeit nahm, um das beeindruckende Kurvenbild mit leuchtenden Augen zu genießen. Kurz zuvor war ein vielsagender Moment über den Bildschirm geflimmert.

Für Kwasniok sind solche Fan-Aktionen nach seinem Wechsel zum Verein noch neu, während Mannschaftsarzt Dr. Peter Schäferhoff, der seit 1996 im Verein ist, bereits viele solcher Erlebnisse hatte.

Dass Schäferhoff beim Anblick der Choreografie kurz sein Handy zückte, um den Moment festzuhalten, verdeutlichte mehr als tausend Worte, wie sehr die Mühen der Fans im inneren Kreis geschätzt werden. Für ihn war das Pokal-Highlight besonders bedeutend, da er zu Wochenbeginn den schwer verletzten Timo Hübers nach dessen Knieoperation behandeln musste.

Die Tatsache, dass es im Spiel gegen die Bayern keine neuen schweren Verletzungen gab, milderte die Enttäuschung über das Ausscheiden im Pokal zumindest aus medizinischer Sicht.

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