Diant Ramaj fordert Gregor Kobel heraus

Diant Ramaj fordert Gregor Kobel heraus

Gregor Kobel vom BVB sieht sich einer verbalen Herausforderung von Diant Ramaj gegenüber. Der Schweizer Stammtorwart hat nun auf die Ansage des jungen Talents reagiert.

Dortmund – Diant Ramaj, 23, zeigt kein mangelndes Selbstvertrauen. Er hat klar kommuniziert, dass er einen Stammplatz bei Borussia Dortmund anstrebt. Dies betonte er zuletzt erneut im kicker: „Ganz klar: Ich will mich bei Dortmund als Nummer 1 durchsetzen. Daran arbeite ich jeden Tag.“

Um regelmäßig Spielpraxis zu sammeln, wurde er für die neue Saison vom BVB an den Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Heidenheim ausgeliehen. „Spielpraxis ist für mich essenziell“, unterstrich er. Mit starken Leistungen möchte er zudem Bundestrainer Julian Nagelsmann auf sich aufmerksam machen: „Ich weiß, was ich kann, und ich glaube daran, dass ich diesen Weg gehen kann“, so Ramaj.

Diese klaren Worte sind auch Gregor Kobel nicht entgangen, da Ramaj sich seinen Platz so schnell wie möglich sichern möchte. Kobel, der seit 2021 bei Borussia Dortmund spielt und einen Vertrag bis 2028 hat, äußerte sich zu den ambitionierten Ansprüchen seines jungen Kollegen.

„Persönlich kenne ich ihn noch nicht so gut. Natürlich möchte jeder sein Ziel und das Maximum erreichen. Als Torwart ist das jedoch noch einmal schwieriger. In der Bundesliga gibt es nur 18 freie Posten. Das ist nicht viel“, erklärte Kobel gegenüber Sport1. Er betonte, dass Konkurrenz zum Geschäft dazugehört: „Es gibt immer jemanden hinter dir, der Druck macht. Ich denke aber nicht allzu viel darüber nach, sondern versuche, jeden Tag mein Bestes zu geben.“

Ramaj hingegen versucht ebenfalls, sein Bestes zu geben, während er mit Heidenheim voraussichtlich gegen den Abstieg kämpfen wird. Er wurde im Februar für sieben Millionen Euro vom BVB von Ajax Amsterdam verpflichtet und anschließend an den FC Kopenhagen verliehen, wo er Meister und Pokalsieger wurde. Diese Erfolge seien in Deutschland jedoch „kaum registriert worden“, bemerkte er.

Seine Aussagen hingegen werden wahrgenommen. Das stört Ramaj jedoch nicht: „Tote Fische schwimmen mit dem Strom. Ich habe einen Mund, um zu sagen, was ich denke“, erklärte der Torhüter. „Ich habe bewiesen, ein gewisses Niveau zu haben, mit dem ich mich nicht zu verstecken brauche.“

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