Dino Toppmöller: Spekulationen über eine Rückkehr zum italienischen Fußball
Dino Toppmöller wurde vor zwei Monaten von Eintracht Frankfurt entlassen, und nun gibt es neue Spekulationen über seine Zukunft, angestoßen durch einen Bericht aus Italien.
Frankfurt – Toppmöller, der seit Mitte Januar nicht mehr als Trainer der Eintracht tätig ist, wurde aufgrund anhaltender defensiver Probleme und einer langen Ergebniskrise, die auch das Ausscheiden aus der Champions League zur Folge hatte, von den Vereinsverantwortlichen entlassen.
Sein Nachfolger, Albert Riera, hat die Mannschaft allmählich stabilisiert und konnte drei der letzten fünf Spiele gewinnen. Nach seiner Entlassung nahm Toppmöller sich eine Auszeit und verbrachte Zeit in Südafrika, um sich zu erholen. Doch könnte er bald eine neue Trainerposition antreten?
Die italienische Zeitschrift Gazzetta dello Sport hat nun eine interessante Verbindung zwischen Toppmöller und dem italienischen Fußball aufgedeckt, die sich um die Herkunft seines Vornamens dreht. In der fußballbegeisterten Familie Toppmöller gibt es die Tradition, Kinder nach Sportikonen zu benennen. So trägt Toppmöllers Onkel, zu Ehren von Uwe Seeler, den Vornamen Uwe.
Auch Toppmöller selbst hat sich bei der Namenswahl seiner Kinder vom Fußball inspirieren lassen: „Nuno Rafael stammt von Nuno Gomes (ehemaliger Stürmer aus Portugal) und mein zweiter Sohn heißt Lionel, nach Messi. Da bedarf es keiner weiteren Erklärung“, sagte Toppmöller einst im Bild-Podcast „Phrasenmäher“.
Darüber hinaus ist Toppmöller nach der italienischen Torwartlegende Dino Zoff benannt. Zoff, der 1982 mit der italienischen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, kontaktierte Toppmöller sogar und sagte: „Ciao Dino! Es freut mich sehr, dass du meinen Namen trägst, und ich hoffe, er hilft dir, deine Ziele zu erreichen.“
Der ehemalige Trainer von Frankfurt verbringt derzeit Zeit mit seiner Familie und wartet auf das passende Jobangebot. „Und wer weiß, vielleicht kommt es ja gerade aus Italien, wo die Legende entstanden ist, die seinem Namen Leben eingehaucht hat“, spekuliert das italienische Sportblatt.
Obwohl die Argumentation der Gazzetta dello Sport etwas weit hergeholt erscheint, wird berichtet, dass Italien tatsächlich ein mögliches Ziel für Toppmöller sein könnte, sollte ein entsprechendes Angebot eintreffen. Ob es letztlich dazu kommt, bleibt abzuwarten.