Edin Džeko kehrt nach Schalke zurück und löst Euphorie aus

Edin Džeko kehrt nach Schalke zurück und löst Euphorie aus

Die Fans von Schalke 04 sind nach dem Transfer von Edin Džeko in Aufregung. Die Ankunft des Stürmerstars entfacht eine Euphorie, die an den legendären Transfer von Raúl erinnert.

Gelsenkirchen – Viele Schalke-Anhänger fühlen sich an die Zeit vor etwa 15 Jahren zurückversetzt, als der Verein Raúl verpflichtete – einen dreifachen Champions-League-Sieger, fünffachen Fußballer des Jahres und damaligen Rekordtorschützen von Real Madrid. Džeko, der nun nach Deutschland zurückkehrt, hat seit seinem Abschied vom VfL Wolfsburg ebenfalls eine beeindruckende Karriere hinter sich.

15 Jahre nach seinem Weggang aus Wolfsburg ist der 39-Jährige nun für ein neues Abenteuer bei Schalke 04 zurückgekehrt. Nach wochenlangen Spekulationen gab der Tabellenführer der 2. Bundesliga am 22. Januar den Transfer offiziell bekannt, was eine ähnliche Euphorie auslöste wie einst beim Transfer von Raúl.

Obwohl Raúl in seiner Zeit wahrscheinlich noch eine Stufe über Džeko stand, hat der Bosnier, ähnlich wie der Spanier, den Großteil seiner Karriere auf einem hohen Niveau gespielt, unter anderem für Manchester City, AS Rom und Inter Mailand. Die Vorfreude unter den Schalke-Fans ist entsprechend groß. „Kann mich mal einer kneifen?“, fragt ein S04-Anhänger unter dem offiziellen Transferpost auf X.

„Nehmt mein verdammtes Geld“, kommentiert ein anderer Fan und fügt ein Foto seiner Bestellung eines Džeko-Trikots mit der Rückennummer zehn hinzu. Ein weiteres Bild zeigt Schalkes Sportvorstand Frank Baumann auf dem Cover von „Forbes“ mit dem Titel „Manager des Jahres“. Ein weiterer Fan hat Džeko bereits in einem Schalke-Trikot digital bearbeitet und ihm die Meisterschale der 2. Bundesliga in die Hand gegeben.

Das klare Ziel der Königsblauen ist es, mit vier Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz in die Bundesliga zurückzukehren. Džeko, der ablösefrei von der AC Florenz kommt und vorerst einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat, soll dabei helfen. Seine umfangreiche Erfahrung wird ein entscheidender Faktor auf diesem Weg sein. Während seiner Karriere feierte Džeko zahlreiche Erfolge.

Mit Wolfsburg wurde er 2009 Deutscher Meister, mit Manchester City gewann er zweimal die Premier League und mit Inter Mailand zweimal den italienischen Pokal. Für die bosnische Nationalmannschaft erzielte er in 146 Länderspielen 72 Tore. Bereits beim kommenden Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am 25. Januar könnte Džeko sein Debüt im Schalke-Trikot geben. „Ich freue mich sehr auf das erste Heimspiel in der ausverkauften VELTINS-Arena“, betonte er.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zu Džekos Transfer. Ein Nutzer auf X äußert Bedenken wegen des fortgeschrittenen Alters des Stürmers: „Džeko wird im März 40 Jahre alt. Was soll das?“. Ein anderer veröffentlicht einen Screenshot der Meldung über den Transfer von Naby Keita zu Werder Bremen, der im Sommer 2023 ähnliche Reaktionen hervorrief, jedoch aufgrund von Verletzungen nie überzeugen konnte.

Ob Džekos Geschichte bei Schalke ein ähnliches Ende nimmt oder ob der Routinier in seinen späten Jahren noch einmal für Furore sorgt, bleibt abzuwarten. Momentan überwiegt jedoch die Freude unter den Schalke-Fans über einen der möglicherweise größten Transfers in der Vereinsgeschichte.

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