Eintracht Frankfurt: Arthur Theate könnte den Verein verlassen
Die Kaderplanungen bei Eintracht Frankfurt nehmen an Fahrt auf, während Arthur Theate möglicherweise den Klub verlassen könnte.
Frankfurt – Nachdem Eintracht Frankfurt Klarheit über die Trainerposition geschaffen hat, wird die Kaderplanung der Hessen nun intensiver vorangetrieben. Nach einer enttäuschenden Saison, in der der Klub nur den achten Platz belegte, müssen die richtigen Weichen für eine erfolgreiche kommende Saison gestellt werden. In diesem Zusammenhang könnte nun der erste Abschied bevorstehen.
Wie der Transfer-Insider Sascha Tavolieri berichtet, könnte Arthur Theate die SGE im Sommer verlassen. Der Klub soll bereit sein, sich nach zwei Spielzeiten von dem belgischen Spieler zu trennen. Diese Informationen stimmen mit den Berichten von Absolut Eintracht überein, die besagen, dass der Innenverteidiger, der noch bis 2029 unter Vertrag steht, in der Kabine kritisch betrachtet wird, weshalb die Verantwortlichen offen für einen Wechsel sind.
Mögliche Interessenten für den Spieler, für den die Eintracht im Februar 2025 eine Ablösesumme von 13 Millionen Euro an Stade Rennes gezahlt hat, stehen bereits bereit. Laut Tavolieri haben der AFC Bournemouth und Nottingham Forest bereits Interesse an Theate bekundet. Zudem genießt er auch in Italien weiterhin ein hohes Ansehen, da er vor vier Jahren beim FC Bologna seine Karriere richtig in Schwung brachte.
Dort wurde er Nationalspieler und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Mannschaft von Nationaltrainer Rudi Garcia. In diesem Sommer wird er an der WM teilnehmen, wo Belgien in der Gruppe G auf Ägypten, den Iran und Neuseeland trifft. Der Linksfuß, dessen Marktwert derzeit bei 17 Millionen Euro liegt, hat die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.
Im Falle eines Abgangs müsste die SGE jedoch einen geeigneten Ersatz finden. Schließlich stand Theate wettbewerbsübergreifend in 33 Pflichtspielen auf dem Platz und war dabei ausschließlich in der ersten Elf vertreten. Daher hoffen die Verantwortlichen, dass sich der Innenverteidiger mit einer starken WM in die Notizbücher großer Klubs spielt, was dazu führen könnte, dass die Eintracht mehr Geld erhält, als sie ursprünglich für ihn bezahlt hat.