Eintracht Frankfurt erhält möglicherweise Rückkehr eines Schlüsselspielers
Eintracht Frankfurt könnte im Saisonendspurt einen wichtigen Spieler zurückgewinnen, der die wackelige Abwehr stabilisieren könnte.
Frankfurt – Für Eintracht Frankfurt stehen noch vier Spiele auf dem Programm. Als Tabellenachter kämpfen die Hessen um den Einzug ins europäische Geschäft. Zwar könnte der aktuelle Platz unter Umständen ausreichen, jedoch wäre der siebte Rang, den derzeit der SC Freiburg einnimmt, die sicherere Variante. Für den herausfordernden Saisonendspurt könnte die SGE möglicherweise auf einen entscheidenden Baustein zurückgreifen.
Am Dienstag gab der Klub bekannt, dass Rasmus Kristensen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. Zwar hat er noch nicht die gesamte Einheit absolviert, jedoch zumindest Teile davon. Dies erhöht die Chancen, dass der Rechtsverteidiger nach seiner Sprunggelenksverletzung in dieser Saison nochmals das schwarz-rote Trikot tragen wird.
Nach seiner Verletzung Mitte Februar wurde zunächst gemutmaßt, dass er in dieser Saison kein Spiel mehr absolvieren könnte, was sogar seine Teilnahme an der WM gefährdet hätte. Berichten zufolge musste der dänische Nationalspieler sich einer Operation am Syndesmoseband unterziehen, was die Hoffnung auf eine Rückkehr bis zum Saisonende stark minderte.
Für die Eintracht kommt diese Unterstützung jedoch zur richtigen Zeit. Auf der rechten Abwehrseite hatten seit Kristensens Verletzung gleich drei Spieler die Möglichkeit, sich zu beweisen. Während Nnamdi Collins ebenfalls schwer verletzt ist, konnten weder Nathaniel Brown noch Aurele Amenda mit konstant guten Leistungen überzeugen. Im Spiel gegen RB Leipzig (1:3) erlaubte Amenda seinem Gegenspieler nicht nur das Tor zum 1:2, sondern war auch beim letzten Treffer nur Zuschauer, als Antonio Nusa den eingewechselten Conrad Hader bediente.
Während Kristensen zurück im Training ist, fehlten Farès Chaibi und Elias Baum aufgrund einer Krankheit. Wie lange sie ausfallen werden, ließ der Klub offen. In der Zwischenzeit absolvierten Collins und Jean-Mattéo Bahoya sowie Torwart Kaua Santos nur ein Reha-Programm, wodurch sie der Eintracht möglicherweise ebenfalls in den letzten vier Spielen fehlen werden. Schließlich kann jede Unterstützung entscheidend sein, um den Traum von Europa wahr werden zu lassen. (smu)