Eintracht Frankfurt: Verletzung von Rasmus Kristensen verschärft Personalsituation
Die schlechten Nachrichten für Eintracht Frankfurt reißen nicht ab. Ein verletzter Leistungsträger wird voraussichtlich viel länger ausfallen als ursprünglich angenommen.
Frankfurt – Albert Riera möchte das Ruder bei Eintracht Frankfurt herumreißen, doch die Pechsträhne scheint einfach nicht enden zu wollen. Zwar haben sich die Ergebnisse in den letzten Spielen (1:1 gegen Union Berlin und 3:0 gegen Gladbach) verbessert, die Verletzungsmisere hingegen wird von Woche zu Woche schlimmer. Nachdem man sich bereits mit dem Ausfall von Rasmus Kristensen arrangiert hatte, ist nun bekannt geworden, dass sein Fehlen wohl länger andauern wird.
Nach dem Sieg gegen Gladbach äußerte Albert Riera: „Ich hoffe, es ist nur ein Schlag.“ Die Bänder im linken Sprunggelenk haben eine Verletzung erlitten, und nach ersten Untersuchungen wurde ein Spezialist hinzugezogen. Obwohl die Auswertung der Ergebnisse noch läuft, geht man in Frankfurt offenbar davon aus, dass der Abwehrspieler mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen wird.
Die Informationen der Bild stimmen mit den Recherchen von Absolut Fußball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, überein. Die Operation des Dänen soll erfolgreich verlaufen sein, jedoch ist seine Rückkehr auf den Platz derzeit nicht in Sicht. Bei der SGE rechnet man damit, Kristensen bis zum Saisonende ersetzen zu müssen. Zudem steht auch seine Teilnahme an der WM auf der Kippe.
Eintracht Frankfurt steht in ständigem Austausch mit dem dänischen Verband und wartet ebenfalls auf die Ergebnisse der Untersuchungen. Der Vorteil für die Nationalmannschaft ist, dass Kristensen voraussichtlich erst im Juni wieder fit sein müsste. Aktuell gilt der Frankfurter als Stammspieler, und bei der WM hätte er somit gute Chancen auf viel Spielzeit.
Die Adlerträger sind sich bewusst, dass die Pechsträhne derzeit nicht abreißen will. Arthur Theate fällt wochenlang aus, und auch Can Uzun, Michy Batshuayi sowie Younes Ebnoutalib sind noch nicht einsatzbereit. Zu allem Überfluss musste auch Ansgar Knauff operiert werden und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Die Fans haben bereits Galgenhumor entwickelt und wollten Jay-Jay Okocha reaktivieren. Vor dem bevorstehenden Bundesliga-Kracher gegen den FC Bayern könnte die personelle Situation angespannt kaum sein.